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Hochschulen

Frauen auch in der Forschung benachteiligt

Freitag, 12. April 2013

Brüssel – Frauen sind in wissenschaftlichen Disziplinen und Laufbahnen immer noch unterrepräsentiert. Das zeigt die neueste Ausgabe des Berichts „She Figures“, den die Europäische Kommission Mitte April veröffentlicht hat. Danach sind ein Drittel der europäischen Forscher, ein Fünftel der ordentlichen Professoren und 15,5 Prozent der Leiter von Einrichtungen an den Hochschulen Frauen.

Im Jahr 2010 lag der Anteil der weiblichen Studierenden und der Absolventinnen mit 55 und 59 Prozent über dem Anteil der männlichen Studierenden und Absolventen. Bei der Betrachtung der akademischen Laufbahnen lässt sich zudem feststellen, dass 44 Prozent der promovierten Forscher in der ersten Laufbahnstufe Frauen sind, dass der Frauenanteil in der höchsten Laufbahnstufe jedoch nur bei 20 Prozent liegt.

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„Trotz einiger in den letzten Jahren erzielter Fortschritte sind Frauen in der Forschung weiterhin eine Minderheit, und eine gläserne Decke trennt vor allem Frauen von Spitzen­positionen. Dies ist eine gravierende Ungerechtigkeit und eine skandalöse Verschwen­dung von Talenten“, sagte dazu Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft. Sie betonte, in der EU kämen in den wissen­schaftlichen und administrativen Leitungsgremien im Durchschnitt auf jeweils zwei Männer nur eine Frau.

© hil/aerzteblatt.de

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