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Auch Wissenschafts­minister fordern Zuschlag für Unikliniken

Montag, 15. April 2013

Berlin - Die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern haben in ihrer Sitzung Mitte April einen Systemzuschlag für Universitätskliniken gefordert. Grund dafür seien die Zusatzbelastungen, die sich aus dem Aufgabenfeld der Universitätsmedizin ergäben. Die Einheitsvergütung der Krankenkassen reiche nicht aus, um diese Belastungen abzudecken – auch der Blick ins Ausland zeige, dass die Unikliniken höhere Vergütungen erhielten, hieß es aus der sogenannten Wissenschaftskonferenz (GWK).

Der Verband der Universitätsklinika (VUD) hatte bereits im Dezember 2012 einen Systemzuschlag für die universitäre Medizin gefordert und diesen mit hohen Belastungen und Leistungen begründet, die im geltenden DRG-Fallpauschalensystem nicht ausreichend vergütet würden.

Der VUD begrüßte die Ankündigung der GWK, Gespräche zwischen den zuständigen Ministern auf Bundes- und Landesebene aufzunehmen. Dabei müsse es darum gehen, eine zusätzliche Finanzierung durch den Bund zu erhalten. Primäre Adressaten für ein finanzielles Engagement für die Unikliniken seien das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium und das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung.

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„Wir erwarten und begrüßen, dass die Länder Gespräche mit dem Bund aufnehmen. Die richtigen Ansprechpartner sind Herr Bahr und Frau Wanka“, sagte Michael Albrecht, Erster Vorsitzender des VUD.

Bereits Mitte Februar hatte der Wissenschaftliche Beirat der Bundes­ärzte­kammer eine Stellungnahme „Zukunft der deutschen Universitätsmedizin – kritische Faktoren für eine nachhaltige Entwicklung“ im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht. Auch der Beirat fordert darin eine direkte Finanzierung der kostenintensiven Universitätsmedizin durch den Bund und durch die Krankenkassen. © hil/aerzteblatt.de

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