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Studie fordert Versorgungsforschung und bessere Berufsbedingungen für Hausärzte

Montag, 15. April 2013

Bremen – Statistische Erhebungen zum demografischen Wandel und Warnungen vor einem zunehmenden Ärztemangel werden nicht ausreichen, um die Weichen für die medizinische Versorgung der Zukunft zu stellen. Nötig seien vielmehr eine intensivere Versorgungsforschung und bessere Berufsbedingungen für Allgemeinmediziner.

Zu diesem Ergebnis kommt der Bremer Gesundheitswissenschaftler Norbert Schmacke vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen in der Studie „Die Zukunft der Allgemeinmedizin in Deutschland. Potenziale für eine angemessene Versorgung.“ Auftraggeber war der Spitzenverband der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung.

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Schmacke hat dafür internationale Erfahrungen ausgewertet und Interviews mit Experten aus Praxis, Politik und Wissenschaft geführt. Die strategische Planung für den ärztlichen Bedarf basiere häufig auf Vermutungen und Annahmen, stellt der Autor fest.

Eine wichtige, breit zu diskutierende Aufgabe sei es daher, die Qualität und die Effizienz der medizinischen Versorgung präziser und kleinräumiger zu ermitteln, als das heute geschehe. Außerdem sei es wichtig, vorhandene Potenziale besser zu nutzen, zum Beispiel, indem die ärztliche Weiterbildung familienfreundlicher werde. © hil/aerzteblatt.de

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