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Viele Beschäftigte halten ihren Beruf für gesundheitsschädlich

Montag, 15. April 2013

Berlin – Zwei von fünf Beschäftigten in Deutschland glauben, dass ihr Beruf gesund­heitsschädlich ist. Das geht aus einer Umfrage der Kran­ken­ver­siche­rung DKV hervor, wie die Zeitung Welt am Montag berichtete. 38 Prozent der Befragten stimmten demnach dem Satz zu: „Wenn man gesund bleiben will, sollte man meinen Beruf nicht bis zum Rentenalter ausüben“. 45 Prozent sehen dies hingegen nicht so.

Vor allem Arbeiter und Facharbeiter sind überzeugt, dass ihre Tätigkeit auf die Knochen geht. Rund jeder Zweite meint, dass man seinen Beruf lieber nicht bis zum Rentenalter ausüben sollte, wenn man seine Gesundheit erhalten will. Bei den Beamten sind dies 39 Prozent. Am zuversichtlichsten sind die Selbstständigen. Nur jeder vierte von ihnen hält die eigene Tätigkeit für gesundheitsgefährdend.

Deutliche Unterschiede gibt es demnach auch bei der Frage, ob sich der Arbeitgeber mehr um die Gesundheit seiner Mitarbeiter kümmern sollte. Bei den Beamten stimmen dem 51 Prozent zu, bei den Arbeitern 44 Prozent und bei den Angestellten 39 Prozent. Die Umfrage wurde im Rahmen des DKV-Gesundheitsreports 2012 erhoben, für den die Konsumforschungsgesellschaft GfK mehr als 1.700 Beschäftigte befragte. © afp/aerzteblatt.de

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