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Ärzteschaft

Hartmannbund fordert Vergütungsregeln für Telemedizin

Dienstag, 16. April 2013

Berlin – Dem Hartmannbund (HB) kommt Deutschland bei der Telemedizin zu langsam voran. „Wir verspielen nicht nur internationales Renommee, sondern lassen wertvolle Ressourcen unseres Gesundheitssystems sträflich ungenutzt“, sagte Thomas Lipp, der im HB-Vorstand für das Thema zuständig ist. Als „mittleres Desaster“ für die gemeinsame Selbstverwaltung bezeichnete er, dass der Bewertungsausschuss von Ärzten und Kranken­kassen sich Ende März nicht auf eine Finanzierung ambulanter telemedizinischer Leistungen einigen konnte.

Telemedizin sei vor allem für die medizinische Versorgung in den immer schlechter abgedeckten Flächen des Landes unerlässlich, so Lipp. Er forderte die Krankenkassen auf, die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen und gemeinsam mit den Ärzten entsprechende Vergütungsregelungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab zu schaffen.

Gleichzeitig warnte Lipp Ärzte und Krankenkassen davor, dass der Gesetzgeber nicht dauerhaft tatenlos zusehen werde, „wie sich die Diskussion im Bewertungsausschuss im Kreise dreht“. „Es kann nicht im Interesse der gemeinsamen Selbstverwaltung sein, dass der Gesetzgeber am Ende eingreift und die Dinge selber regelt“, so das HB-Vorstandsmitglied. © hil/aerzteblatt.de

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