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Infektionsrisiken bei der Arbeit auf einen Blick

Montag, 22. April 2013

Berlin – Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat einen Forschungsbericht „Epidemiologie arbeitsbedingter Infektionskrankheiten“ vorgestellt. Autoren sind Wissenschaftler des Universitätsklinikums Tübingen. Hintergrund ist, dass das Arbeitsschutzgesetz vorschreibt, die Infektionsrisiken am Arbeitsplatz zu erfassen. „Allerdings ist die Datenlage in einigen Bereichen eher ernüchternd“, schreibt das BAuA.

Der neue Bericht soll es jetzt einfacher machen, die Infektionsrisiken am Arbeitsplatz zu beurteilen – vor allem bei sogenannten nicht gezielten Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen außerhalb von Laboratorien, bei Tätigkeiten, bei denen entweder der biologische Arbeitsstoff nicht genau bekannt ist, die Tätigkeit sich nicht unmittelbar auf einen beziehungsweise mehrere biologische Arbeitsstoffe ausrichtet oder die Exposition der Beschäftigten nicht hinreichend bekannt oder abschätzbar ist.

Für die relevanten Erreger recherchierten die Forscher in mehreren internationalen Datenbanken. Anhand der Literatur entstanden für 161 Erreger 116 Berichte. Die Berichte informieren unter anderem über Erkrankungen, betroffene Organe, gefähr­dende Tätigkeiten und Arbeitsbereiche, Infektionswege, Schutzmaßnahmen, Diagnostik und Therapie.

Aus 52 Berichten lassen sich laut dem BAuA Hinweise für ein beruflich bedingt erhöhtes Infektionsrisiko bei nicht gezielter Tätigkeit außerhalb von Laboratorien ableiten. © hil/aerzteblatt.de

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