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Boehringer Ingelheim auch für 2013 zuversichtlich

Mittwoch, 24. April 2013

Ingelheim – Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim rechnet für das laufende Geschäfts­jahr trotz einer anhaltend schwierigen Marktsituation in Europa mit wachsenden Umsätzen. Das Plus werde voraussichtlich im mittleren einstelligen Bereich liegen, sagte der Vorsitzende der Unternehmensleitung, Andreas Barner, am Mittwoch.

2012 legten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 11,5 Prozent auf rund 14,7 Milliarden Euro zu. Auch beim Ergebnis gehe er 2013 von einer „positiven Entwicklung“ aus, sagte Finanzvorstand Hubertus von Baumbach ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Das Unternehmen werde weiterhin viel Geld in die Forschung stecken, kündigte Barner an. Allerdings werde die Steigerungsrate voraussichtlich nicht mehr ganz so hoch ausfallen wie zuletzt. 2012 waren 2,8 Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung geflossen – rund elf Prozent mehr als im Vorjahr.

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Der Jahresüberschuss sank nach 1,48 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,24 Milliarden Euro. Als Grund dafür gab der Finanzchef unter anderem Einmaleffekte, etwa hohe Investitionen in einen US-Standort an. Für die Schließung chemischer Produktionsbetriebe an verschiedenen Standorten seien Rückstellungen gebildet worden, sagte von Baumbach.

Der Konzern beschäftigte 2012 weltweit mehr als 46.000 Mitarbeiter, rund fünf Prozent mehr als 2011. In diesem Jahr wird die Zahl nach Prognosen des Vorstandes weiter steigen. In Deutschland arbeiteten rund 13.100 Menschen bei Boehringer Ingelheim.

Barner kündigte mehr Transparenz bei klinischen Medikamentenstudien an. Nach der Zulassung oder wenn eine Entwicklung eingestellt wurde, sollen die anonymisierten Daten für Wissenschaftler zugänglich gemacht werden. 2013 will Boehringer Ingelheim unter anderem ein neues Medikament zur Behandlung von Lungenkrebs auf den Markt zu bringen. Insgesamt soll die Präsenz in neuen Märkten, beispielsweise China, ausgebaut werden. © dpa/aerzteblatt.de

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