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Ausland

WHO kündigt Programm zur Malaria-Bekämpfung an

Donnerstag, 25. April 2013

Phnom Penh – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Welt-Malaria-Tag ein millionenteures Programm zur Bekämpfung der Tropenkrankheit in Südostasien angekündigt. Mit rund 308 Millionen Euro soll die Verbreitung eines Erregerstammes gestoppt werden, der gegen die gängige Artemisinin-Kombitherapie (ACT) resistent ist. Das teilte die Organisation heute in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh mit. Rund ein Drittel der Summe sei bereits eingegangen.

Der resistente Stamm habe sich in den vergangenen Jahren in Kambodscha, Thailand, Birma und Vietnam ausgebreitet, sagte der Direktor des WHO-Malariaprogramms, Robert Newman. Auch Laos und der Süden Chinas seien bedroht. All diese Länder seien daher der Fokus des Programms. „Wir sind an einem entscheidenden Punkt. Was wie eine lokale Bedrohung wirkt, könnte unschwer außer Kontrolle geraten und ernste Folgen für die globale Gesundheit haben“, sagte er.

Als Vorbild für das Programm diene die erfolgreiche Bekämpfung eines resistenten Malaria-Stamms an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha, in dessen Rahmen Hunderttausende behandelte Mückennetze verteilt und in zahlreichen Dörfern Menschen ausgebildet worden seien, Malaria zu diagnostizieren und unentgeltliche Medikamente zu verabreichen. Außerdem seien die Behörden mit aller Kraft gegen gefälschte Medikamente vorgegangen. © dpa/aerzteblatt.de

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