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Studie kritisiert „Heiteres Beruferaten“ im Gesundheitswesen

Donnerstag, 25. April 2013

Berlin – Das Gesundheitswesen verändert sich und mit ihm verändern sich auch die Gesundheitsberufe. Darauf hat die Friedrich-Ebert-Stiftung bei der Veröffentlichung ihrer Studie „Berufsbilder im Gesundheitssektor“ hingewiesen. Die Stiftung kritisiert in der Diskussion zu der Studie insbesondere, dass eine entsprechende systematische Berufsbildungspolitik in Deutschland fehle.

Die Studienergebnisse beruhen auf Literaturrecherche, Experten-Interviews und einem Workshop. Ergänzt wurden diese Arbeiten durch eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Online-Befragung unter Krankenhausbeschäftigten.

Unter dem Label „Gesundheitsberufe“ gebe es mittlerweile eine Vielzahl von Aus-, Weiter-und Fortbildungsangeboten. Die Autoren zählen bis zu 1.900 gesundheits­wirtschaftlichen Berufsangebote. Die Praxis zeige, dass sich dahinter ähnliche Tätigkeitsfelder und Aufgaben verbergen können, Tätigkeitsfelder und Aufgaben nicht immer klar voneinander abgegrenzt seien und viele Berufsangebote nicht transparent geregelt seien.

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Außerdem beständen viele Unsicherheiten darüber, wie die Arbeitsplätze für ent­sprechende Berufe ausgestaltet werden sollten. Hinzu komme, dass viele Gesund­heitsfachberufe wie die Logopädie oder die Physiotherapie sich professionalisierten. „Hier stellt sich die Frage, wie zukünftig das Zusammenspiel akademischer und traditionell qualifizierter sowie geringer qualifizierter Gesundheitsarbeit sinnvoll zu organisieren ist“, so die Autoren. © hil/aerzteblatt.de

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