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Auch nach Beitragseinnahmen ist die Debeka Marktführer

Dienstag, 30. April 2013

Koblenz – Die Beitragseinnahmen des privaten Krankenversicherers Debeka sind 2012 um 221,1 Millionen Euro auf nunmehr 5,1 Milliarden Euro gestiegen. Damit ist der Versicherungsverein nicht mehr nur das mitgliederstärkste Unternehmen der Branche, sondern auch nach Einnahmen wieder der Marktführer in der privaten Kranken­versicherung (PKV).

Bereits 2004 war die Debeka in der Rangfolge der größten PKV-Unternehmen auf den ersten Platz aufgestiegen, musste dann aber 2010 den Spitzenplatz wieder räumen, als die DKV und die Viktoria miteinander fusionierten. Die Debeka erreichte das Wachstum bis heute dagegen aus eigener Kraft.

Im vergangenen Jahr wurden rund 77.000 Krankheitskostenvollversicherungen bei den Koblenzern neu abgeschlossen. Der Bestand konnte damit um knapp 30.000 Verträge ausgeweitet werden. Damit verzeichnete die Debeka nach eigenen Angaben einmal mehr das höchste Bestandswachstum innerhalb der Branche.

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Zum Ende des Jahres waren bei dem Unternehmen 2,22 Millionen Menschen privat vollversichert – somit ist fast jeder vierte Privatpatient in Deutschland Mitglied der früheren Deutschen Beamten-Kran­ken­ver­siche­rung. Bei den Zusatzversicherten verzeichnete die Debeka einen Zuwachs von 44.000 Personen und einen Bestand von 2,50 Millionen Versicherten. Insgesamt betreut die Debeka Kranken damit 4,72 Millionen Mitglieder.

Bürgerversicherung zerstört das Gesundheistwesen
Im Zusammenhang mit den anhaltenden Reformdebatten, insbesondere der Forderung nach Einführung einer Bürgerversicherung, warnte Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender der Debeka Versicherungen, Befürworter dieser Vorschläge eindringlich davor, das funktionierende System zwischen gesetzlichen Krankenkassen und privater Kranken­versicherung (PKV) zu demontieren. „Eine Bürgerversicherung zerstört das deutsche Gesundheitswesen und gefährdet die gute Versorgung von Millionen von Menschen“, betonte Laue.

Die Pläne von SPD, Grünen und Linken seien nur ideologische Werbebotschaften, die die Wähler auf populistische Weise in die Irre führen sollen. „Wie in der gesetzlichen Rentenversicherung wird es auch in der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung zu massiven Problemen kommen. Diese werden sich ohne die PKV und den überlebenswichtigen Wettbewerb zweier Systeme noch verstärken“, sagte der Vorstandsvorsitzende. © JF/aerzteblatt.de

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