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Fresenius: Dialyse-Tochter belastet Aktienkurs

Dienstag, 30. April 2013

Bad Homburg – Enttäuschende Zahlen der auf Nierenwäsche spezialisierten Tochter Medical Care (FMC) haben den Medizintechnik-Konzern Fresenius SE (FSE) belastet. Trotz einer Steigerung des operativen Ergebnisses um fünf Prozent auf 696 Millionen Euro im ersten Quartal sackte der Aktienkurs des Dax-Konzerns heute zunächst ab.

Bereinigt um Einmalkosten für die Integration des US-Unternehmens Fenwal stieg das Konzernergebnis um zwölf Prozent auf 224 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Bad Homburg mitteilte. Der Umsatz kletterte um elf Prozent auf 4,9 Milliarden Euro.

Positiv hätten sich die gestiegene Nachfrage nach Generika in den USA und höhere Patientenzahlen ausgewirkt. Positive Beiträge der zweitgrößten Sparte Kabi sowie der Krankenhaustochter Helios mit prozentual zweistelligen Zuwächsen konnten den Einbruch bei FMC nicht ausgleichen.

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FMC hatte die Anleger ebenfalls heute mit einem unerwarteten Gewinnrückgang geschockt. Der Überschuss ging um 39 Prozent auf 225 Millionen US-Dollar (172 Millionen Euro) zurück, teilte die ebenfalls im Dax notierte Tochter mit. FMC erklärte den Rückgang mit positiven Sondereffekten im ersten Quartal des Vorjahres und Einsparungen im US-Gesundheitswesen. Das operative Ergebnis im ersten Quartal fiel um zwei Prozent auf 493 Millionen Dollar. Der Umsatz stieg in der Jahresfrist um sieben Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar.

Analysten hatten sowohl für FMC als auch für die Mutter Fresenius SE bessere Zahlen erwartet. FSE-Chef Ulf Schneider bekräftigte dennoch die Prognose für 2013 und sprach vom stärksten Auftaktquartal in der Unternehmensgeschichte.

Dieses Jahr soll der Gewinn auf mehr als eine Milliarde Euro steigen – ein Plus von sieben bis zwölf Prozent zum Vorjahr. Der Umsatz soll unter Ausklammerung von Währungsschwankungen zwischen sieben und zehn Prozent zulegen und damit die 20-Milliarden-Grenze überschreiten. © dpa/aerzteblatt.de

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