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Ärzteschaft

Patientenbus in Brandenburg: Verhalten positives Fazit

Donnerstag, 2. Mai 2013

Potsdam – Ein erstes verhalten positives Fazit des neuen „KV RegioMed Patienten­busses“ haben die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Brandenburg und die Bürger­meister der angefahrenen Regionen gezogen. „Nach anfänglichen Schwierigkeiten, verursacht durch Schnee und Eis im Dezember, wird der Patientenbus jetzt gut angenommen“, bilanzierte die Bürgermeisterin von Münchberg, Uta Barkusky. Im Durchschnitt acht Personen seien an den zurückliegenden 19 Dienstagen mit dem Bus gefahren. „Wir möchten das Projekt weiterführen, sind überzeugt, dass es sinnvoll ist, aber es muss natürlich auch von der Bevölkerung akzeptiert und angenommen werden“, sagte sie.

Der Patientenbus verkehrt seit dem 11. Dezember vergangenen Jahres im Landkreis Märkisch-Oderland. Jeden Dienstag fährt er von Buckow aus fünf Ortsteile an und befördert Patienten zu den Arztpraxen. Er soll dazu beitragen, dass die Ärzte der Region weniger Hausbesuche machen müssen.

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Auch die Politik begrüßte das Projekt: „Wir benötigen regionale Lösungen für die dort vorhandenen konkreten Probleme“, sagte Brandenburgs Ge­sund­heits­mi­nis­terin Anita Tack (Die Linke) in Dezember. Rund 1.500 der 6.700 Einwohner in der Region seien älter als 65 Jahre und auch drei der sieben Hausärzte hätten bereits das 70. Lebensjahr überschritten.

Das Pilotprojekt „KV RegioMed Patientenbus“ ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Märkisch-Oderland, der KV, der Stadt Müncheberg, dem Amt Märkische Schweiz, den regionalen Transportunternehmen, den Krankenkassen Barmer Gek und AOK Nordost sowie den Ärzten der Region. © hil/aerzteblatt.de

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