Vermischtes

DAK startet Kampagne zur Organtransplantation

Montag, 6. Mai 2013

Hamburg – Rund fünf Millionen Versicherte der DAK-Gesundheit bekommen derzeit Post mit Informationen zum Thema Organtransplantation. Die Kampagne soll mehr Menschen dazu bewegen, einen Organspendeausweis zu tragen. Das im letzten Jahr verabschie­dete Transplantationsgesetz verpflichtet die Krankenkassen, ihre Versicherten regelmäßig über die Möglichkeit der Organspende zu informieren. So sollen sich möglichst viele Menschen bewusst für oder gegen einen Organspendeausweis entscheiden.

„Wussten Sie beispielsweise, dass es wahrscheinlicher ist, selbst einmal ein Spender­organ zu benötigen, als Organspender zu werden?“ heißt es in den DAK-Infos, denen auch ein Organspendeausweis beiliegt. „Eine Organspende rettet Leben. Bitte nehmen Sie sich deshalb etwas Zeit, sich mit diesem wichtigen Thema zu beschäftigen“, so die Aufforderung der Kasse. 

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Im Augenblick ist die Bereitschaft zur Organspende in der Bevölkerung besonders gering. Ursache sind offenbar Unregelmäßigkeiten bei der Organvergabe in einigen Zentren. Laut einer im Februar von der Barmer Gek veröffentlichten Umfrage sank die Bereitschaft dazu, im Todesfall Organe zu spenden, von 66 Prozent der Befragten im Dezember 2011 auf 52 Prozent im Januar 2013. © hil/aerzteblatt.de

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