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Vermischtes

Boom bei gentechnisch hergestellten Medikamenten

Dienstag, 7. Mai 2013

Berlin – Die Umsätze mit gentechnisch hergestellten Medikamenten, so genannten Biopharmazeutika, sind im vergangenen Jahr um knapp elf Prozent auf rund 6,0 Milliarden Euro gestiegen. Der Gesamtarzneimittelmarkt wuchs hingegen nur um gut zwei Prozent. Erstmals erreichen Biopharmazeutika damit mehr als ein Fünftel Marktanteil. Darauf hat der Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) hingewiesen.

Bei den Angaben handelt es sich um Netto-Gesamtumsätze im Apotheken- und Klinikmarkt unter Berücksichtigung des 16-prozentigen Zwangsrabatts. Die Zahlen stammen aus dem Branchen-Jahresreport „Medizinische Biotechnologie in Deutschland 2013“, welche The Boston Consulting Group (BCG) erstellt hat.

„Hauptursache für den Umsatzzuwachs der Biopharmazeutika ist ein steigender medizinischer Bedarf, insbesondere bei Patienten mit schweren Erkrankungen, zum Beispiel rheumatoider Arthritis oder Psoriasis“, erläuterte Frank Mathias, Vorsitzender von „vfa bio“, der Interessengruppe Biotechnologie im vfa.

Den größten Zuwachs gab es bei der Therapie von Patienten mit Autoimmunkrankheiten (plus 18 Prozent) und Krebs (plus elf Prozent). Darüber hinaus hätten die Zulassungs­behörden die Anwendungsmöglichkeiten schon eingeführter Biopharma­zeutika 2011 und 2012 in mehr als 25 Fällen auf neue Gebiete ausgedehnt. © hil/aerzteblatt.de

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