NewsVermischtesNur jeder zweite Mitarbeiter kennt seinen Betriebsarzt
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Nur jeder zweite Mitarbeiter kennt seinen Betriebsarzt

Dienstag, 7. Mai 2013

dpa

Berlin – Die Arbeitnehmer in Deutschland interessieren sich für Prävention und betrieb­liche Gesund­heits­förder­ung. Allerdings sind die Wissenslücken zum Teil erheblich. Das berichtet der Verband Deutscher Betriebs-und Werksärzte (VDBW) nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid. Dies hatte im April 1.001 berufstätige Personen aus verschiedenen Altersgruppen telefonisch befragt.

39 Prozent der Befragten gaben dabei an, mehr über Prävention und betriebliche Gesund­heitsförderung erfahren zu wollen, 61 Prozent fühlen sich ausreichend informiert. Aber nur 56 Prozent der Berufstätigen kennen den für sie zuständigen Betriebsarzt. „Betriebsärzte erreichen in ihrer Tätigkeit auch diejenigen Menschen, die sonst nur selten präventiv zum Arzt gehen“, sagte der VDBW-Präsident Wolfgang Panter.

Anzeige

Deshalb sei es bedauerlich, dass fast die Hälfte der Arbeitnehmer ihren Betriebsarzt nicht kenne. Hier seien auch die Betriebe gefordert: Sie müssten die Aufgaben des Betriebsarztes eigenständiger und offensiver kommunizieren, um seine Rolle bei der Prävention zu stärken, so Panter.

Er wies daraufhin, dass Betriebsärzte auch helfen könnten, Missverständnisse in Bezug auf Krankheiten und Arbeitsfähigkeit auszuräumen: Zum Beispiel meinen rund 43 Prozent der befragten Berufstätigen, dass Arbeit für chronisch Kranke einen geringeren Stellenwert hat als für gesunde Erwerbstätige. „Aber die meisten Menschen wollen und können arbeiten. Das gilt besonders für Arbeitnehmer mit gesundheitlichen Ein­schrän­kungen, wie einer chronischen Krankheit“, betonte der Verbandsvorsitzende. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

31. März 2020
Köln – Ein neues Trainingsprogramm des Instituts für Bewegungs- und Sportgerontologie (IBuSG) der Deutschen Sporthochschule Köln soll das Sturzrisiko für ältere Menschen reduzieren. „Die bisherige
Neuer Trainingsansatz zur Sturzprävention bei Senioren
26. März 2020
Berlin − Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ hat sich einer Studie zufolge etabliert. Der Bekanntheitsgrad des Angebots sei vergleichsweise hoch, teilte das Bundesfamilienministerium heute
Hilfetelefon für Frauen hat sich etabliert
13. März 2020
München –Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließt Bayern Schulen und Kitas und verhängt weitreichende Auflagen für den Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen. „Da es keine
Bayern schränkt soziales Leben wegen Coronakrise weitreichend ein
12. März 2020
Bonn – Die Anrufe zum Coronavirus bei der Telefonseelsorge steigen sprunghaft an. Derzeit drehten sich etwa acht Prozent aller täglichen Anrufe um das Thema, sagte der Leiter der Telefonseelsorge
Viele Corona-Anrufe bei Telefonseelsorge und Patientenschützern
24. Februar 2020
Dresden – Krankenkassen und Arbeitsvermittlung in Sachsen wollen Menschen ohne Job gezielt bei einer gesunden Lebensweise unterstützen. Dabei gehe es um Prävention und die Wiederherstellung der
Gesundheitsförderung für Arbeitslose wird in Sachsen ausgebaut
24. Februar 2020
München – Krebs, Demenz und Schlaganfälle sind die drei Krankheiten, vor denen sich die Menschen in Bayern einer Befragung zufolge am meisten fürchten. Auch Herzinfarkte beunruhigen noch gut jeden
Bayern fürchten sich vor Krebs, gehen aber nur selten zur Vorsorge
21. Februar 2020
Berlin – Fast alle Schwangeren machen von den in den Mutterschafts-Richtlinien vorgesehenen Screenings für Erkrankungen wie Hepatitis B und Gestationsdiabetes Gebrauch. Das zeigt eine Analyse der
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER