NewsÄrzteschaftGesundheitskarte: Fortschritte für Test in Nordrhein-Westfalen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Gesundheitskarte: Fortschritte für Test in Nordrhein-Westfalen

Mittwoch, 8. Mai 2013

Bochum – Als erste der bundesweit fünf aktiven Arbeitsgemeinschaften zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (ARGE) ist es der ARGE in Nordrhein-Westfalen (NRW) gelungen, alle Organisationen der Leistungserbringer mit ins Boot zu holen. Zuletzt waren auf der Mitgliederversammlung im März 2013 die Zahnärztekammer Nordrhein und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein in die ARGE aufgenommen worden. Die Akzeptanz aller Beteiligten sei die zentrale Voraussetzung für ein erfolgreiches Erpro­bungs­verfahren, betonten die beiden ARGE-Vorsitzenden Martin Litsch (Vorstand der AOK Nordwest) und Bernd Zimmer (Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein).

Die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) mit den medizinischen und administrativen Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) soll schrittweise aufgebaut werden: Zunächst werden im „Online-Rollout Stufe 1“  in den beiden Testregionen Nordwest (Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz) und Südost (Sachsen und Bayern) jeweils 500 Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapeuten­praxen sowie fünf Krankenhäuser über die TI miteinander vernetzt und zum Abgleich der Versicherungsdaten auf der eGK mit den Krankenkassen verbunden.

Darüber hinaus wird den Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten mit dem elektronischen Heilberufsausweis die qualifizierte elektronische Signatur als Einstieg in die medizinischen Anwendungen bereitgestellt.

Anzeige

Derzeit sind in der ARGE in Nordrhein-Westfalen 23 Organisationen der Selbstverwaltung organisiert: Aufseiten der Kostenträger sind acht der wichtigsten regional und bundesweit ausgerichteten Krankenkassen und ein Landesverband vertreten. Hinzu kommen 14 Organisationen der niedergelassenen Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Apotheken und Krankenhäuser.

Mit der Durchführung der Erprobung wird die für die Einführung der eGK und Tele­ma­tik­infra­struk­tur zuständige Betriebsgesellschaft gematik Industrieunternehmen beauftragen. Die nordrhein-westfälische ARGE hat ihr Projektbüro im Technologiezentrum der Ruhr-Universität Bochum. © KBr/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

20. September 2019
Berlin – Die Ärztekammer Berlin hat darauf hingewiesen, dass sich nach der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) die Haftungsfrage für die Daten des Patienten neu stellen würde. Demnach
Ärztekammer Berlin veröffentlicht 20-Punkte-Papier zur Digitalisierung
20. September 2019
Berlin – Gesundheits-Apps können die Versorgung psychisch kranker Menschen ergänzen – sie sollten in der Behandlung aber nur eingesetzt werden, wenn sie auf ihre Wirksamkeit überprüft wurden. Das hat
Psychotherapeuten: Gesundheits-Apps auf Wirksamkeit überprüfen
20. September 2019
Berlin – Künstliche Intelligenz (KI) soll künftig kardiologische Telemedizinzentren unterstützen und ihnen so ermöglichen, mehr Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zu betreuen. Daran forscht
Künstliche Intelligenz soll telemedizinische Betreuung effektiver machen
19. September 2019
Berlin – Mit einer Smartphonekamera und speziellen Adaptern lassen sich Anzeichen eines Glaukoms oder einer diabetischen Retinopathie erkennen. Insbesondere in Entwicklungsländern, aber auch
Fundusfotografie per Smartphone macht Augenerkrankungen sichtbar
18. September 2019
Berlin – Der „gelbe Schein“ zur Krankmeldung soll bald der Vergangenheit angehören. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch einen Gesetzentwurf von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zum
Digitale Krankmeldung soll bald „gelben Schein“ ablösen
18. September 2019
Berlin – Es könnte eine Erfolgsgeschichte werden: In der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bun­des­for­schungs­minis­teriums (BMBF) haben sich inzwischen alle Universitätskliniken in Deutschland
Medizininformatik-Initiative macht Fortschritte beim Infrastrukturaufbau und Datenaustausch
16. September 2019
Berlin/Thüringen – „Im Einzelnen noch viel Verbesserungsbedarf“, sieht der Gesundheitsausschuss des Bundesrates im Entwurf des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG), den der Bundesrat am 20. September
VG WortLNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER