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Ausland

Coronavirus: Drei Verdachtsfälle in Frankreich

Freitag, 10. Mai 2013

Lille – In Frankreich haben sich möglicherweise drei weitere Menschen mit dem neuen Virus hCoV-EMC infiziert, der Ähnlichkeit mit der vor zehn Jahren weltweit grassierenden Atemwegs­erkrankung SARS hat. Eine Krankenschwester aus dem nordfranzösischen Douai stehe seit der Nacht als neuester Verdachtsfall fest, sagte eine Vertreterin der regionalen Gesundheitsbehörde am Freitag im Radiosender France Bleu Nord. Schon zuvor hatten die Behörden mitgeteilt, dass ein Arzt und ein Patient auf das Virus getestet würden. 

Alle drei hatten Kontakt zu dem ersten bestätigten Fall des neuartigen Coronavirus in Frankreich. Sie würden nun im Krankenhaus untersucht, teilte die regionale Gesundheitsbehörde mit. 

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Der erste Mensch, der in Frankreich an dem Virus erkrankt war, ist ein 65-jähriger Mann. Er hatte nach einem Aufenthalt in Dubai Atemwegsprobleme entwickelt und war Ende April in einem Krankenhaus im nordfranzösischen Valenciennes behandelt worden. Inzwischen wurde er in ein Krankenhaus im nahe gelegenen Lille verlegt. Er befindet sich auf der Intensivstation. 

Das neue Virus wurde vor rund einem Jahr entdeckt und hat Ähnlichkeit mit der vor zehn Jahren weltweit grassierenden Atemwegserkrankung SARS. Die Weltgesundheits­organisation (WHO) warnte unlängst vor der Ausbreitung des neuen Erregers. © afp/aerzteblatt.de

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