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Dräger-Chef räumt Nachholbedarf bei Medizintechnik ein

Montag, 13. Mai 2013

Lübeck – Der Chef des Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnikkonzerns Dräger, Stefan Dräger, sieht bei der Medizintechnik noch einen Nachholbedarf. „Wir müssen mehr für Forschung und Entwicklung tun“, sagte Dräger der Welt am Sonntag mit Blick auf Konkurrenten wie General Electric, Philips oder Siemens. Sein Unternehmen wolle im Bereich der Patientenmonitore bei Systemlösungen eine führende Position erreichen. „Daran arbeiten wir, brauchen aber noch mehr Zeit.“

Insgesamt peile der Konzern bis 2018 eine Gewinnmarge in Höhe von zwölf Prozent an. Zuletzt habe sie bei knapp zehn Prozent gelegen. Dräger kündigte eine deutliche Erhöhung der momentan bei 15 Prozent liegenden Dividende des an der Börse notierten Unternehmens an. „Sobald wir eine Eigenkapitalquote von 40 Prozent erreicht haben werden, soll die Ausschüttung auf 30 Prozent verdoppelt werden“, sagte Dräger. Derzeit liegt diese Quote bei etwa 35 Prozent.

Das größte Wachstumspotenzial sieht Dräger in der Sicherheitstechnik. „In den weltweiten Wachstumsregionen können wir zulegen, etwa im Bergbau in Brasilien oder in der Öl- und Gasförderung in Übersee.“

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Dräger hatte Anfang Mai für das erste Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigende Auftragseingänge und Umsätze vermeldet, jedoch ein niedrigeres Ergebnis vor Zinsen und Steuern ausgewiesen. Gestiegene Kosten für Forschung und Entwicklung, Marketing und Vertrieb sowie Informationstechnologie drückten das Ergebnis den Angaben zufolge von 46,8 Millionen Euro auf 39,8 Millionen Euro.dpa © dpa/aerzteblatt.de

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