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„Pille danach“: US-Regierung legt Einspruch gegen Aufhebung der Altersgrenze ein

Dienstag, 14. Mai 2013

New York – Die US-Regierung hat in letzter Minute Einspruch gegen den rezeptfreien Verkauf der „Pille danach“ ohne Altersbegrenzung eingelegt. Die Regierung wandte sich gestern kurz vor Fristende vor einem Berufungsgericht in New York gegen die Entschei­dung eines US-Bundesgerichts von Anfang April, das die bisherige Regel, Frauen unter 17 Jahren das Notfallmittel nur gegen Vorlage einer ärztlichen Verschrei­bung bereit­zustellen, gekippt hatte.

Begründet wurde die Entscheidung damals damit, dass die Vorschrift „politisch motiviert“ und „wissenschaftlich nicht gerechtfertigt“ sei. Der nun erfolgte Einspruch schiebt die Umsetzung des Gerichtsurteils bis Ende Mai auf.  

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Am 1. Mai erlaubte die US-Arzneimittelbehörde FDA den freien Verkauf der Pille danach für junge Frauen ab 15 Jahren. Diese Entscheidung habe nichts mit dem Gerichtsurteil von Anfang April zu tun, erklärte die Behörde. Vielmehr komme sie damit einem Antrag des Pharmakonzerns Teva nach. © afp/aerzteblatt.de

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