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Neues Förderprogramm für Allgemeinmedizin in Marburg

Dienstag, 14. Mai 2013

Marburg – Die Philipps-Universität Marburg möchte mit einem speziellen Förderpro­gramm Medizinstudierende auf die Arbeit als Hausarzt vorbereiten. Die zehn Teilnehmer sind im ersten Semester und bekommen durch das Programm regelmäßigen Kontakt mit Patienten in Allgemeinpraxen der Marburger Umgebung. Außerdem bietet das Programm den Stipendiaten Seminare zur Allgemeinmedizin, die Teilnahme an Forschungsprojekten und Auslandsaufenthalte. Die Philipps-Universität will die zukünftigen Hausärzte mit diesem Projekt fünf Jahre lang begleiten, zum Abschluss sollen die Teilnehmer ein Zertifikat erhalten.

Bei der Auftaktveranstaltung Anfang Mai erörterten die Veranstalter Fragen zu Gesundheitssystemen und der Vorstellung vom idealen Hausarzt. Höhepunkt des Veranstaltungsauftakts war der Vortrag von Helen Batty von der Universität von Toronto. Sie ist Expertin für medizinische Ausbildung und verbringt derzeit ein Semester an der Philipps-Universität.

Die Allgemeinmedizinerin machte deutlich, warum Hausärzte in Nordamerika „Family Doctors“ heißen. Ziel Ihres Vortrages war, Einblicke in Krankheitsentstehung, kulturellen Hintergrund und Behandlungschancen zu geben. Ärztliche Betreuung beschränke sich nicht auf Diagnose und Therapie körperlicher Erkrankungen, sondern beziehe seelische, kulturelle und soziale Faktoren mit ein, so das Fazit des Vortrages.  © hil/aerzteblatt.de

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