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Politik

Wenige Beschwerden nach Einführung von striktem Rauchverbot

Mittwoch, 15. Mai 2013

dpa

Düsseldorf/Köln/Essen – Zwei Wochen nach der Einführung des strikten Rauchverbots in Nordrhein-Westfalen halten sich die Beschwerden über Verstöße in Grenzen. „Wir sind vorsichtig optimistisch“, sagte der Leiter des Kölner Ordnungsamtes, Robert Kilp. Weniger als 200 Beschwerden habe es bislang in Köln gegeben. Bußgelder seien noch keine verhängt worden. „Wir befinden uns noch in der Aufklärungsphase“, sagte Kilp.

In Essen gab es sieben Meldungen. Bei einem Fall werde nach einer Prüfung möglicherweise ein Bußgeld von 200 Euro fällig, sagte eine Sprecherin der Stadt. Auch in Düsseldorf sind die Zahlen niedrig. 15 Beschwerden aus der Bevölkerung und von eigenen Außendienstmitarbeitern wurden dem Ordnungsamt bis vergangenen Sonntag gemeldet. „Das Gesetz wird weitgehend beachtet und dort, wo es Ausnahmen gibt, gehen wir auch konsequent dagegen vor“, sagte der Leiter des Ordnungsamtes in Düsseldorf, Michael Zimmermann.

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In Restaurants, Kneipen, Festzelten und in allen öffentlichen Einrichtungen darf seit dem 1. Mai nicht mehr geraucht werden. Den verschärften Nichtraucherschutz hatte der Landtag vor einem halben Jahr mit rot-grüner Mehrheit beschlossen. © dpa/aerzteblatt.de

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