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Sicherheitsabstand vermindert das Rückfallrisiko bei Hirnmetastasen

Mittwoch, 15. Mai 2013

Düsseldorf – Gelingt es, Hirnmetastasen mit einem Sicherheitsabstand von fünf Millimetern zum benachbarten Gewebe zu entfernen, verbessert sich die Chance für die Patienten, hier kein lokales Rezidiv zu erleiden. „Dann kann unter Umständen sogar auf eine anschließende Ganzhirnbestrahlung verzichtet werden“, erklärte Gabriele Schackert, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Dresden.

Hirnmetastasen bilden die größte Gruppe unter den Hirntumoren. Etwa die Hälfte sind Tochtergeschwülste vom Bronchialkarzinom, jede fünfte zerebrale Geschwulst ist die Folge eines Brustkrebses. „Weil sich die Krebsbehandlung insgesamt stark verbessert hat, erleben immer mehr Patienten die Entstehung einer solchen Hirnmetastase“, so Schackert.

Histologische Untersuchungen zeigten, dass sich aus Hirnmetastasen offenbar winzige Zellnester lösen, die ins benachbarte gesunde Hirngewebe einwandern. „Wir nehmen an, dass die Tumorzellen bis zu fünf Millimeter tief eindringen können“, so die DGNC-Präsidentin.

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Diese Infiltration sei der Grund, weshalb bereits entfernte Tumoren wieder nachwüchsen. Neurochirurgen versuchten deshalb, eine Metastase mit einem Sicherheitsabstand von fünf Millimetern zu entfernen – sofern dies möglich ist. „Eine solche weiträumige Operation kommt infrage, wenn der Tumor in einer Hirnregion liegt, die nicht für wichtige Funktionen wie etwa Sprache oder Bewegung zuständig ist“, so Schackert.

Rund zehn Prozent aller Patienten überlebten die Diagnose einer Hirnmetastase länger als zwei Jahre. „Für sie würde der Verzicht auf eine Ganzhirnbestrahlung einen Zugewinn an Lebensqualität bedeuten“, betonte die Dresdner Neurochirurgin.

© hil/aerzteblatt.de

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Avatar #612077
EEBO
am Samstag, 25. Oktober 2014, 01:17

Manche User sind aber auch leicht zu identifizieren...

http://www.silberbauer.or.at/index.htm . Sehr schön esoterisch gestaltete Webseite, der Fehler, das Mikrogramm wie Mykobakterium zu schreiben, ist ebenfalls vorhanden, und die kompetenten Vorschläge des Herrn Obermedizinalrates zur Asteroidenvernichtung sind aber auch sehenswert (welch Universalgenie, ein zweiter Leibniz)! Und wer einen solch großen Kopf hat, der braucht natürlich eine zweite Webseite, um seine Thesen zu vertreten: http://www.silberbauer.net/index.html . Besonders sei auf den Vorschlag zur Beseitigung des Ozonloches hingewiesen.

Wen im übrigen die Forschung von Prof. Ross interessiert, der sei auf seine ansprechend gestaltete Webseite verwiesen: http://www.kernchemie.uni-mainz.de/radiopharmazie-ross/137_DEU_HTML.php
Avatar #690938
Bernett
am Freitag, 24. Oktober 2014, 20:45

Zelluläre Schweratom- Radiosensitizer könnten Metastasen- Rezidiv verhindern!

Folsäurewolframat als spezifisches Krebs- Kontrastmittel und als Radiosensitizer:
Wolfram ist ein Schweratom, hat 74 Elektronen in der Atomhülle, und als freies Mineral ist es nichttoxisch. Es ist auch paramagnetisch und eignet sich deshalb als MRT- Kontrastmittel und außerdem als CT- Kontrastmittel.

Folsäure eignet sich als spezifisches Target- Molekül für den Transport von Krebszell- Medikamenten in die Krebszellen, weil die meisten Krebszellen gegenüber normalen Zellen deutlich vermehrt Rezeptoren für Folsäure auf ihrer Oberfläche tragen (Bericht von Prof. Tobias Ross an der Gutenberg- Universität in Mainz 2011).
Folsäure- Wolfram- Vebindungen eignen sich daher vortrefflich als Krebszellen- Marker. Man kann damit feststellen, ob eine gewisse Art von Krebszellen genügend Folsäure- Rezeptoren besitzt, um eine krebzellenspezifische Therapie zu betreiben, wobei die normalen Zellen weitgehend ausgespart werden.
Je mehr Elektronen ein Atom in seiner Hülle hat, desto besser eignet es sich als Radiosensitizer, weil dann umso mehr Elektronen während der Bestrahlung reversibel freigesetzt werden. Die freigesetzten Elektronen führen Im Zellkern zu Chromosomen- Brüchen, und bei Überforderung der Raparatur- Enzyme kommt es zu den erwünschten Apoptosen. Wolfram kann diese Aufgabe hervorragend erfüllen.

Auf diese Art wird man sowohl Hirn- Tumoren als auch Tumoren des übrigen Körpers sowohl diagnostizieren als auch behandeln können. Die Blut- Hirn- Schranke wird sogar durch aktive Transportmechanismen überwunden, sodass auch viele Hirntumoren und auch sehr wahrscheinlich Glioblastome erfolgreich behandelt werden könnten.
Folsäure als Trägermolekül durchdringt nicht nur die normale Blut- Hirnschranke, sondern wird in verschiedensten Tumorzellen aktiv angereichert (lt.Prof. Tobias Ross an der Gutenberg- Universität in Mainz). Ein an die Folsäure angehängtes Schweratom wirkt als physikalischer Herddosis- Verstärker, bei gleichbleibender Einfallsdosis entsteht eine deutlich erhöhte Herddosis, selektiv in den Tumorzellen.
So könnte man einen Krebsherd oder eine Hirnmetastase samt derzeit unsichtbarem Krebszellen- Randsaum wirksam bestrahlen. Bei Ganzhirn- Bestrahlung käme man mit einer deutlich geringeren Gesamt-Dosis aus, was natürlich die Lebensqualität verbessern würde.


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