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Charité möchte weiter mit Lehrkrankenhäusern zusammenarbeiten

Freitag, 17. Mai 2013

Potsdam – Die Charité – Universitätsmedizin Berlin möchte auch in Zukunft mit akade­mischen Lehrkrankenhäusern in Brandenburg und Berlin zusammenarbeiten. Das teilte das Brandenburgische Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz mit. Vorausgegangen war heute Morgen ein Gespräch zwischen der brandenburgischen Ge­sund­heits­mi­nis­terin Anita Tack (Die Linke), dem Vorstandsvorsitzenden der Charité, Karl Max Einhäupl, und der Dekanin Anette Grüters-Kieslich. Die Charité hatte zuvor ihre Verträge mit den Lehrkrankenhäusern gekündigt.

„Die Charité hat ihr Interesse an stabilen strategischen Partnerschaften mit den branden­burgischen Krankenhäusern bekräftigt“, so Tack im Anschluss an das Gespräch. Die praktische Ausbildung Studierender an brandenburgischen Krankenhäusern sei für die Studierenden und die Ausbildungsstätten wichtig. Im Augenblick arbeiteten rund 100 Studierende der Charité an elf Brandenburger Lehrkrankenhäusern im Praktischen Jahr.

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Die Charité hat laut Tack angekündigt, allen Krankenhäusern anzubieten, weiterhin Vertragspartner der Charité zu sein. Die Universitätsklinik werde deshalb alle betroffenen Krankenhäuser in Brandenburg noch einmal anschreiben. Grund für die Kündigungen sei eine geänderte Rechtslage gewesen, unter anderem durch Veränderungen bei der Approbationsordnung.

„Ich bin optimistisch, dass es unter Berücksichtigung der individuellen Situation des jeweiligen Partnerkrankenhauses gelingt, neue Verträge abzuschließen und die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen“, so die Ministerin. © hil/aerzteblatt.de

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