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Fresenius will weitere Kliniken zukaufen

Freitag, 17. Mai 2013

Frankfurt/Main – Der Medizinkonzern Fresenius SE bleibt trotz der gescheiterten Übernahme des Konkurrenten Rhön-Klinikum mit seiner Krankenhaustochter Helios auf Expansionskurs. „Wir werden unsere führende Stellung im deutschen Krankenhausmarkt durch weitere Zukäufe stärken”, sagte Fresenius-Chef Ulf Schneider am Freitag auf der Haupt­ver­samm­lung des DAX-Konzerns in Frankfurt. Schneider peilt nach früheren Aussagen für Helios 2015 einen Umsatz von 4 bis 4,25 Milliarden Euro an (2012: 3,2 Mrd).

Die in Berlin angesiedelte Helios hatte zuletzt die norddeutsche Damp-Gruppe und 51 Prozent am Katholischen Klinikum Duisburg übernommen. Sie betreibt bundesweit 74 Kliniken mit rund 43 000 Mitarbeitern und versorgt jährlich rund 2,9 Millionen Patienten. Die Fresenius-Tochter ist vor Rhön-Klinikum der größte private Krankenhausbetreiber Deutschlands.

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Fresenius hatte Rhön im vergangenen Jahr übernehmen wollen, war mit seiner Milliardenofferte aber am Störfeuer der Konkurrenz gescheitert. Der Eigner des Konkurrenten Asklepios, Bernard Broermann, hatte die Übernahme vereitelt, indem er fünf Prozent an Rhön erwarb. Fresenius verfehlte letztendlich die notwendigen 90 Prozent der Rhön-Anteile, blieb aber mit mindestens 5,0 Prozent an dem fränkischen Klinikbetreiber beteiligt. © dpa/aerzteblatt.de

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