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Uniklinik Dresden veröffentlicht Qualitätsergebnisse

Dienstag, 21. Mai 2013

Dresden – Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden hat seine Qualitäts­ergebnisse von 2012 veröffentlicht. Die Übersicht soll dem Klinikum helfen, Auffällig­keiten aus den vergangenen Jahren zu bewerten und daraus Verbesserungen abzu­leiten. Bei gut zwei Dritteln der erhobenen Daten des Vorjahres zeige die Erhebung eine Verbesserung oder einen gleichbleibenden Wert, hieß es aus dem Klinikum.

Die Ergebnisse hat die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) zur Verfügung gestellt, der mehr als 230 Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz angehören. Insgesamt umfasst der IQM-Indikatorensatz 183 Qualitätskennzahlen für 48 relevante Krank­heitsbilder und Therapien.

„Ziel ist es, unseren Patienten die bestmögliche Qualität in der medizinischen Versorgung zukommen zu lassen“, sagte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums. Die IQM-Werte eröffneten dem Klinikum die Möglichkeit, Stärken zu erkennen, zeigten aber auch, wo die Ergebnisse noch besser werden könnten oder sollten.

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Sinnvolles Qualitätsmanagement bedeute, Ergebnisse zu vergleichen und an Verbesserungsmaßnahmen zu arbeiten, betonte Albrecht. Dem Klinikum lägen eigene Werte der Jahre 2009 bis 2012 vor, die in Beziehung mit dem Durchschnittswert aller IQM-Mitgliedskliniken gesetzt würden.

Zur weiteren Orientierung gäbe es zu zahlreichen Krankheitsbildern beziehungswiese Therapien Erwartungswerte, die bestimmte Besonderheiten des jeweiligen Kranken­hauses berücksichtigten. Das sei zum Beispiel das durchschnittliche Alter der Patienten, das regional aber auch klinikbezogen variieren könne.

Albrecht nannte ein Beispiel für die Verbesserungsmöglichkeiten, die sich mit den IQM-Kennzahlen böten: Nachdem das Klinikum Auffälligkeiten bei den Behand­lungsergebnissen von Schlaganfallpatienten festgestellt hatte, habe die IQM 2011 veranlasst, dass eine Gruppe von Chefärzten aus ganz Deutschland 20 zufällig gezogene Patientenakten des Dresdner Universitäts SchlaganfallCentrums überprüft habe. Dabei hätten die Ärzte festgestellt, dass die Behandlungen keine Mängel aufwiesen, die ursächlich für die statistisch erhöhte Sterblichkeitsrate seien.

Dennoch hätten die Prüfer Verbesserungspotenziale beim Ablauf in der Akutversorgung von Schlaganfallpatienten erkannt. Dabei sei es um den Umfang der Labordiagnostik und die Dokumentation von Therapieentscheidungen gegangen, die nachts von Mitarbeitern der Rettungsstelle getroffen worden waren. © hil/aerzteblatt.de

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