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Ärzteschaft

Appell zur HIV-Prävention vorgelegt

Freitag, 24. Mai 2013

Rostock – Der Aids-Ausschuss der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern hat einen Appell zur Prävention der HIV-Ausbreitung vorgelegt. Als übergeordnetes Ziel formuliert das Gremium die Verhinderung von Neuinfektionen. Konkret fordert der Ausschuss eine Abschaffung der Sonderregelungen für die HIV-Infektion, wie etwa das Recht auf Nichtwissen.

„Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen, die für die HIV-Infektion eingeführten Sonderregelungen aufzuheben und die HIV-Infektion ohne Ausnahmeregelungen im Infektionsschutzgesetz einzuordnen“, heißt es in dem Appell.

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Die Mitglieder des Ausschusses betonen, dass ihnen als mit der Erkrankung befassten Ärzte das Leid und die Probleme der Betroffenen bewusst sind. „Wir sehen aber auch, dass die Folgen der HIV-Sonderstellung als eine der wesentlichen Ursachen für die Stigmatisierung und Ausgrenzung der HIV-infizierten Menschen zu werten ist“, so das Fazit des Ausschusses. Aus epidemiologischer Sicht seien die Sonderrechte bei HIV-Infektion nicht akzeptabel. Die Zahl unwissentlich Infizierter gelte es zu verringern. © BH/aerzteblatt.de

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