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Neues Trauma-Netzwerk Ostsachsen gegründet

Montag, 27. Mai 2013

Dresden – Zum „Regionalen Trauma-Netzwerk Ostsachsen“ zusammengeschlossen haben sich zwölf Krankenhäuser aus Dresden, Freital, Görlitz, Kamenz, Meißen, Radeberg, Radebeul und Zittau. Ziel ist, zu jeder Tages- und Nachtzeit eine schnelle und flächendeckende Versorgung von Schwerstverletzten sicherzustellen. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat die einzelnen Mitgliedskliniken und das gesamte Netzwerk überprüft und zertifiziert.

„Häufig entscheidet die erste Stunde nach dem Unglück über Leben und Tod eines Patienten. Dieses Zeitfenster muss optimal genutzt werden – außerhalb und innerhalb der Krankenhäuser“, sagte René Grass, Sprecher des neuen Netzwerkes und stellvertretender Direktor der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus.

Das nun zertifizierte Netzwerk sorge mit klar definierten Abläufen und Leistungsprofilen der einzelnen Mitgliedskliniken auch dafür, Unfallopfer mit Mehrfachverletzungen zielgenau in ein geeignetes Krankenhaus einzuliefern. „Durch diese transparenten Strukturen wissen die Retter besser, wer der richtige Ansprechpartner ist“, so Grass.

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Die Mitglieder im Trauma-Netzwerk Ostsachsen sind im Rahmen der DGU- Zertifizierung in drei Kategorien eingestuft worden. An der Spitze stehen das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden sowie das Krankenhaus Dresden Friedrichstadt als überregionale Traumazentren.

Mit dem Städtischen Klinikum Görlitz, dem Klinikum Pirna GmbH, den Weisseritztalkliniken Freital, dem Städtischen Krankenhaus Dresden-Neustadt und dem Elblandkliniken Radebeul gehören fünf regionale Traumazentren dem Netzwerk an. Hinzu kommen die lokalen Traumazentren Malteser Krankenhaus Kamenz und das Klinikum Oberlausitzer Bergland gGmbH in Zittau.

Die teilnehmenden Kliniken haben sich dazu verpflichtet, DGU-Qualitätsstandards bei der Behandlung von Schwerst- und Mehrfachverletzten einzuhalten. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Fallbesprechungen und Qualitätszirkel. Externe Fachgutachter sollen die Abläufe und Strukturen innerhalb der Kliniken sowie im Netzwerk regelmäßig überprüfen. © hil/aerzteblatt.de

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