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Politik

Krankenkasse: Transplantations­zentren flächendeckend bündeln

Mittwoch, 29. Mai 2013

Berlin – Zum Tag der Organspende am Samstag hat die Krankenkasse Barmer GEK eine Reform der Transplantationsmedizin in Deutschland gefordert. Zwar gebe es erste Veränderungssignale. „Wir müssen den Strukturwandel aber noch entschlossener und flächendeckend vorantreiben“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Christoph Straub am Mittwoch in Berlin.

Positiv hob Straub die Reorganisation der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) unter Interimsvorstand Rainer Hess hervor. Auch der überparteiliche Konsens, Wartelistenmanipulation unter Strafe zu stellen und die Einhaltung der Richtlinien zur Organvergabe der Bundesärztekammer stärker zu kontrollieren, setze ein deutliches Zeichen für mehr Transparenz.

Auf Länderebene sieht Straub ebenfalls Fortschritte. Der Plan Bayerns, zwei von insgesamt fünf Lebertransplantationszentren zu schließen, sei ausdrücklich zu begrüßen.

„Diesem Beispiel sollten auch andere Bundesländer folgen“, unterstrich er. Angesichts der rückläufigen Organspendebereitschaft müsse nun eine zukunftssichere Struktur von Transplantationszentren geschaffen werden, forderte der Kassenchef: „Wir brauchen eine koordinierte Bündelung und Spezialisierung der Transplantationszentren für ganz Deutschland.“ © dpa/aerzteblatt.de

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