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Vermischtes

Wissenschafts­organisationen setzen auf Open Access

Mittwoch, 29. Mai 2013

Berlin – Einen Aktionsplan für die Verbreitung von Open Access, also den freien Zugang zu Forschungsergebnissen, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zu­sammen mit weiteren internationalen Organisationen zum Abschluss des sogenannten Global Research Councils (GRC) vorgestellt. Zu dem Treffen waren Vertreter von rund 70 Forschungsförder- und Forschungsorganisationen aus aller Welt sowie Repräsen­tanten aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung nach Berlin gekommen.

Zum Abschluss der Konferenz unterstrich der Präsident der DFG, Peter Strohschneider, die Bedeutung von Open Access als einem zentralen Paradigma der wissenschaftlichen Kommunikation in den kommenden Jahren. Der neue Aktionsplan zeige Aktivitäten auf, wie GRC-Mitgliedsorganisationen diesen Austausch unterstützen könnten.

„Wir wollen Forscher, die ihre Ergebnisse im Open Access miteinander teilen wollen, auf die Möglichkeiten aufmerksam machen, sie ermutigen und unterstützen“, sagte Strohschneider. Damit Open Access sich durchsetzen könne, müssten verschiedene Akteure zusammenarbeiten, neben den Wissenschaftlern selbst auch Universitäten, Wissenschaftsorganisationen, Bibliotheken und Verlage.

„Es ist nötig, finanzielle Mittel bei den Suskriptionsgebühren der wissenschaftlichen Zeitschriften einzusparen und sie für die Open-Access-Publikation bereitzustellen“, heißt es in dem Aktionsplan. Das erfordere klare Kostenstrukturen und Preismodelle.

Die Wissenschaftsorganisationen veröffentlichten in Berlin außerdem gemeinsame „Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis“. Sie betonen darin die Eigenverantwortung von Forschenden und Forschungseinrichtungen für die Integrität ihrer Arbeit. Anderer­seits müssten aber auch die Förderorganisationen Sorge dafür tragen, dass die von ihnen geförderte Forschung höchsten wissenschaftlichen Kriterien genüge. © hil/aerzteblatt.de

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