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Jedes dritte Berliner Kind erhält Physio-, Ergo- oder Sprachtherapie

Dienstag, 4. Juni 2013

dpa

Berlin – Auf den Bedarf an Heilmitteln bei Kindern in der Hauptstadt hat der Berliner Senat hingewiesen. Laut einer Auswertung von Versichertendaten der Techniker Krankenkasse (TK) haben mehr als 17 Prozent der Berliner Kinder zwischen 0 und acht Jahren im letzten Jahr eine Physio- oder Ergotherapie-Verschreibung erhalten, mehr als zwölf Prozent die Verschreibung für eine Sprachtherapie.

Insbesondere Therapien, die motorische Defizite der Kinder ausgleichen sollen, wären jedoch in einigen Fällen vermeidbar. „Nach den aktuellen Einschulungsuntersuchungen ist jedes zehnte Kind im Vorschulalter übergewichtig. Die Ursachen sind vor allem Bewegungsarmut und ungesunde, kalorienreiche Ernährung“, sagte der Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja.

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Die TK hat daher gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales die Broschüre „Spielend im Freien - Spiele aus alten Zeiten neu entdecken“ herausgegeben. Ziel ist, Kinder zu mehr Bewegung im Freien zu motivieren. „Schon Kleinkinder sollten ganz selbstverständlich lernen, dass Bewegung Spaß macht und zum Alltag dazugehört“, sagte die Berliner TK-Chefin Susanne Hertzer bei der Vorstellung der Broschüre.

Sie wies auf eine Forsa-Umfrage im Auftrag der TK aus dem Jahr 2010 hin, wonach sich jedes dritte Schulkind zwischen 6 und 18 Jahren in der Freizeit weniger als eine halbe Stunde am Tag bewege.

Bereits 2012 hatte die TK eine Broschüre „Spielend im Freien“ mit dem Niedersächsischen Kultusministerium herausgegeben. © hil/aerzteblatt.de

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