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Ärzteschaft

Neue Niederlassungs­möglichkeiten in Schleswig-Holstein

Mittwoch, 5. Juni 2013

Kiel/Bad Segeberg – 69 zusätzliche Niederlassungsmöglichkeiten für Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten stehen in Schleswig-Holstein zur Verfügung. Ausgeschrieben werden für die Hausärzte 24 Sitze, für Fachärzte 17 Sitze und für Psychotherapeuten 28 Sitze. Das berichtet der Landesausschusses der Ärzte und Krankenkassen des Bundeslandes.

Das Gremium hat gestern Abend Beschlüsse zur neuen Bedarfsplanung gefasst. „Damit haben wir gemeinsam gute Voraussetzungen geschaffen, um die ärztliche Versorgung in Schleswig-Holstein auch künftig flächendeckend sicherzustellen“, sagte Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest.

Der Beschluss des Landesausschusses wird im kommenden Monat im Schleswig-Holsteinischen Ärzteblatt veröffentlicht und ist in Kürze vorab auf den Seiten der KV abzurufen. Ärzte und Psychotherapeuten können sich dann um die freien Stellen bewerben.

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Insbesondere bei den Fachärzten werden die ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins profitieren. So können sich in Nordfriesland und Dithmarschen unter anderem weitere Augenärzte, Kinderärzte und Orthopäden niederlassen. Auch im Bereich der Psycho­therapie wird die Versorgung auf dem Land gestärkt. Von den 28 neuen Zulassungen, die ausgeschrieben werden, entfallen 3,5 auf Dithmarschen, 8,5 auf Schleswig-Flensburg und 3,5 auf Nordfriesland.

Auch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) begrüßt die neuen Niederlassungsmög­lichkeiten. Allerdings sieht sie darin keine grundsätzliche Lösung für die Schwierigkeiten bei der Nachbesetzung sogenannter Versorgerpraxen. Das sind Praxen, die aufgrund ihrer Lage und ihrer hohen Patientenzahlen eine wesentliche Bedeutung für die medizinische Versorgung ganzer Landstriche haben.

Viele dieser Praxen suchen laut der KV in den nächsten Jahren einen Nachfolger. „Unser Hauptziel ist darum nach wie vor die Nachbesetzung der Versorgerpraxen und nicht die Besetzung der neuen Arztstellen. Diese existieren erst einmal nur auf dem Papier und man wird genau prüfen müssen, wo sie am sinnvollsten wären und eine Existenz­grundlage darstellen können“, sagte die Vorstandsvorsitzende der KV, Monika Schliffke. Sie betonte: „Wie viele der zusätzlichen Niederlassungsmöglichkeiten letztendlich genutzt werden, bleibt abzuwarten.“ © hil/aerzteblatt.de

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