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Ärzteschaft

Landkreise zufrieden mit ärztlicher Versorgung – mehr Mitsprache gewünscht

Montag, 10. Juni 2013

Hamburg – Die Mehrheit der Landräte in Deutschland ist mit der ambulanten ärztlichen Versorgung in ihrem Landkreis zufrieden. Das ergab eine Umfrage der Stiftung Gesundheit mit Unterstützung des Deutschen Landkreistages. Im Rahmen der Studie befragte die GGMA Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse alle Landräte in Deutschland.

Auf die Frage, ob die hausärztliche Versorgung im Landkreis gut sei, antworteten 21,4 Prozent der befragten Landkreise mit „stimme voll zu“ und 52,9 Prozent mit „stimme eher zu“. 13,6 Prozent sind der Meinung, dass die Versorgung „eher nicht gut“ sei, und 2,1 Prozent beurteilen sie als „gar nicht gut“. Zehn Prozent der Landkreise antworteten mit „weder noch“.

Die Tendenz bei der fachärztlichen Versorgung ist ähnlich wie bei den Hausärzten: 72,8 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die fachärztliche Versorgung in ihrem Landkreis gut sei. Allerdings glauben auch fast 20 Prozent, dass die fachärztliche Versorgung nicht ausreichend ist. 7,9 Prozent antworteten mit „weder noch“.

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Zusammengefasst sind nahezu drei von vier Landräten der Meinung, dass die ärztliche Versorgung gut sei (27,7 Prozent „stimme voll zu“; 44,5 Prozent „stimme eher zu“). 16,8 Prozent stimmen eher nicht zu, dass die ärztliche Versorgung grundsätzlich gut sei, und 2,9 Prozent stimmen dem gar nicht zu. Acht Prozent haben mit „weder noch“ geantwortet.

„Die Landkreise mit ihrer fundamentalen Funktion in der Daseinsvorsorge haben naturgemäß ein übergeordnetes Interesse an der Bedarfsplanung der ärztlichen Versorgung. Ich wünsche mir eine verbesserte Kommunikation mit den zuständigen Organisationen und eine stärkere Beteiligung der Landkreise bei kommenden Entscheidungen“, sagte Jörg Freese, Beigeordneter für Jugend, Schule, Kultur und Gesundheit im Deutschen Landkreistag. © hil/aerzteblatt.de

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