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Die Top 3 der ästhetischen Chirurgie: Brustvergrößerung, Lidstraffung und Fettabsaugung

Freitag, 14. Juni 2013

Berlin – Brustvergrößerung, Lidstraffung und Fettabsaugung sind die häufigsten ästhetischen Operationen, die plastische Chirurgen in Deutschland 2011 vorgenommen haben. Das berichtet die Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) nach einer Umfrage bei 885 in Deutschland tätigen Fachärzten für Plastische Chirurgie.

Die Rücklaufquote lag bei 29 Prozent. Die DGPRÄC hat diese Ergebnisse auf die 885 in Deutschland aktiven ordentlichen Mitglieder der Fachgesellschaft hochgerechnet.

Insgesamt kommt die Fachgesellschaft so auf rund 138.520 sogenannte Schönheits­operationen. Ihr Anteil lag damit bei rund 30 Prozent aller plastisch-chirurgischen Eingriffe. „Dies zeigt sehr deutlich, dass die Plastische Chirurgie mehr als Schönheits­chirurgie beinhaltet“, sagte Peter Vogt, Präsident der DGPRÄC.

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Kaum SchönheitsOPs bei Minderjährigen
Operationen an Unter-18-Jährigen machten lediglich 1,3 Prozent der ästhetischen Operationen aus. Die mit Abstand meisten Schönheitsoperationen bei Minderjährigen seien Ohrkorrekturen – „andere Eingriffe kommen kaum vor“, so Vogt.

Männeranteil bei 16 Prozent
Der Männer-Anteil der Schönheitsoperationen liegt bei durchschnittlich 16 Prozent. Nur bei Haartransplantationen sind männliche Patienten mit 81 Prozent in der Überzahl. Bei Ohrkorrekturen ist mit 34 Prozent jeder dritte Patient ein Mann, bei den Kinnkorrekturen sind 32 Prozent männliche Patienten. „Die Statistik bildet deutlich die Problemzonen des Mannes ab – Haarausfall, abstehende Ohren, ein wenig markantes Kinn“, erklärte Vogt.

Intimchirurgie fast nur bei Frauen
Ästhetische Eingriffe im Intimbereich sind laut der Umfrage überwiegend ein Frauen­thema: Die DGPRÄC berichtet von 5.400 Schamlippen-Korrekturen 2011. „Wir werden darüber diskutieren müssen, wie man mit dem Thema umgeht. In vielen Fällen sind die Eingriffe notwendig, etwa bei stark vergrößerten, schmerzhaften Schamlippen. Aber natürlich sorgt die starke mediale Aufmerksamkeit auch dafür, dass viele Frauen ihre Schamlippen nicht mehr als schön empfinden“, sagte Vogt. Die Penis-Korrektur ist laut der Fachgesellschaft mit rund 150 Eingriffen dagegen „eher ein Randthema“. © hil/aerzteblatt.de

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