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Politik

Bahr setzt auf ausländische Pflegekräfte

Freitag, 14. Juni 2013

Berlin – Der gravierende Mangel an qualifizierten Pflegern in Deutschland kann nach Ansicht von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Daniel Bahr (FDP) nur über ausländische Fachkräfte ausgeglichen werden. Auf einer Fachtagung am Freitag in Berlin sagte Bahr, angesichts der demografischen Probleme sei es „ein Irrglaube, auf Zuwanderung verzichten zu können“. Der FDP-Politiker forderte in dem Zusammenhang: „Wir müssen von unserer Arroganz herunter, wir können uns das nicht mehr leisten.“

Die bürokratischen Zugangshürden für einen Eintritt ausländischer Pflegekräfte in den deutschen Markt müssten niedriger werden, forderte Bahr. Der Minister erinnerte daran, dass sich Deutschland auch hier in einem globalen Wettbewerb um gute Arbeitskräfte befinde.

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So habe er unlängst in Indien erfahren, dass Fachkräfte von dort nicht unbedingt nach Deutschland wollen. Manche, die bereit seien, im Ausland zu arbeiten, zögen beispielsweise lieber in die Schweiz. Bahr ermunterte zugleich junge Leute in Deutschland, gezielt auf die Wachstumsbranche Pflege zu setzen. Pflegefachkräfte hätten einen sicheren Job und könnten wohnortnah arbeiten. Der Minister räumte ein, dass der Beruf kein gutes Image habe und vergleichsweise schlecht bezahlt sei.

Bahr sprach sich dafür aus, die Ausbildung in der Pflege zu modernisieren und die Pflegeberufe weiterzuentwickeln. Zudem müsse der Pflegebedürftigkeitsbegriff angesichts der immer häufiger auftretenden Demenzerkrankungen korrigiert werden. Die jetzige Regelung werde dem besonderen Betreuungsaufwand für Demenzkranke nicht gerecht. Ein von ihm eingesetztes Expertengremium wird einen entsprechenden Bericht mit Empfehlungen für eine solche Änderung voraussichtlich am 27. Juni vorstellen. © kna/aerzteblatt.de

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georg2013peter
am Sonntag, 16. Juni 2013, 19:29

Ausländische Pflegekräfte

Hier ein Abriß dessen, was wir den entsprechenden deutschen Behörden vor 6 Monaten angeboten hatten: "Wir können innerhalb von 1 Jahr ohne jedes Problem über 1.000 bestens ausgebildete Pflegekräfte, die von der Mentalität sowie dem christlichen Hintergrund her sehr geeignent sind, aus dem Ausland nach Deutschland bringen, danach im 2-monatigen Rhythmus jeweils 1000 weitere - bis zu 20.000 ohne daß es dem Herkunftsland Abbruch täte."
Die Art und Weise wie die Behörden reagiert haben spottet jeder Beschreibung - Interesse wurde geheuchelt, keine einzige Anlaufstelle hatte die geringste Ahnung was zu machen sei - wir wurden wochenlang hin- und hergeschoben, verantwortungsvolle und professionelle Hilfe gab es einfach nicht.
Angeboten wurde das Einschalten von Jobagenturen, deren Profis keinerlei Kompetenz aufwiesen.
Letztlich erfuhren wir, daß das ganze ein Politikum sei, und daß (wie auch in Ihrem Artikel erwähnt) 150 chinesische Pflegekräfte angeworben wurden.
Auch erfuhren wir, daß für Einstellungen in großem Rahmen internationale Verträge abgeschlossen werden müßten, wie z.B. mit Kroatien.
Meine Frage, wie Chinesen bei ihrem kulturellen Hintergrundes mit europäischen Patienten zurechtkommen sollten, sowie die Frage, wie Kroatien bei dem zu erwartenden Aderlaß mit wenigen Pflegekräften dastünde wenn auch nur 1/10 der erforderlichen Kräfte von dort kämen wurde mit Unverständnis aufgenommen.
Insgesamt ein Trauerspiel, bei dem sich ohne Zweifel die Lobbyisten und deren Zuträger gegenseitig den Ball zuspielen.
Was kann Deutschland den Besseres widerfahren als die Einwanderung junger hochmotivierter und gut ausgebildeter Menschen mit christlichem Hintergrund und unserem Kulturkreis nahestehender Erziehung?
LNS

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