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Ärzteschaft

Ärztemangel: KV Thüringen muss Patienten an Praxen vermitteln

Montag, 17. Juni 2013

Weimar – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Thüringen musste im Raum Gera rund 30 Patienten an Haus- beziehungsweise Augenarztpraxen vermitteln, die noch Behand­lungskapazitäten haben. „Dabei handelt es sich um Patienten, die nachweisen können, dass sie eine Behandlung benötigen, aber trotz ihrer Anfrage bei Praxen in der Nähe ihres Wohnortes keinen Termin bekommen haben“, hieß es aus der KV gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. Dies sei ein Novum und zeige das Ausmaß des Ärztemangels.

„Aus meiner Sicht sehen wir hier eine ganz neue Dimension von Ärztemangel. Ich gehe davon aus, dass dies eine Art Dammbruch ist. Aber wir können die Bürger in so einer Situation nicht alleinlassen“ zitiert die Osterländer Volkszeitung den zweiten KV-Vor­sitzende Thomas Schröter. Die KV werde Praxen mit „relativ geringen Fallzahlen im Vergleich zum Fachgruppendurchschnitt“ mit der Behandlung von Patienten beauf­tragen, so Schröter laut der Zeitung. © hil/aerzteblatt.de

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