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Vermischtes

Modellprojekt zur Biofeedback-Therapie bei Kopfschmerzpatienten

Mittwoch, 19. Juni 2013

Alzey – Die BKK advita übernimmt im Rahmen eines Modellprojektes mit der Deutschen Gesellschaft für Biofeedback (DGBfb) die Biofeedback-Therapie für Patienten mit Migräne oder Spannungskopfschmerz. Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre begrenzt und wird von der Universität Marburg wissenschaftlich begleitet. Bislang wurde die Biofeedback-Therapie nur in Ausnahmefällen von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet, in der Regel mussten die Patienten die Kosten für die Behandlung selbst tragen.

„Zum ersten Mal wird Biofeedback bundesweit für die Mitglieder der BKK advita, die unter Migräne oder Kopfschmerz vom Spannungstyp leiden, verfügbar“, erklärte der Präsi­dent der DGBfb, Lothar Niepoth. Das Modellprojekt bedeutet nach seiner Auffassung auch, dass das Biofeedback-Verfahren zunehmend als hochwertige Leistung von Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten mit ausgewiesener Zusatzqualifikation anerkannt werde.

Beim Biofeedback werden körperliche Prozesse gemessen und an den Patienten rückgemeldet. So kann dieser sie laut der Fachgesellschaft bewusster wahrnehmen. Er lerne psychophysiologische Zusammenhänge besser verstehen und könne körperliche Vorgänge beeinflussen, die in Zusammenhang mit den Kopfschmerzen stehen.

„Mit diesem Modellprojekt können wir erstmals überprüfen, wie viele Menschen von diesem wissenschaftlich fundierten Verfahren profitieren können, wenn das Therapieverfahren in der Versorgungslandschaft angeboten wird“, sagte Winfried Rief von der Universität Marburg, der das Projekt wissenschaftlich begleitet. © hil/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #1976
barabasch-riedel
am Donnerstag, 20. Juni 2013, 13:18

Biofeedback und die "Zeit an sich"

1967 haben wir in Würzburg Propanolol in Phase 3 und 4 erprobt und dmals sagte mein Oberarzt Kollege gAttenlhner (verstorben inzwischen): das wird DAS Medikament für Herzinsuffizienz. Hätte ich das DAMALS aber beim Examen gesagt, wäre der Prüfer "not amused" gewesen und ich "im Minus". Als: Heute ist der ß-Blocker absoluter Standart. 1977 kam ich erstmals mit Biofeedback in Kontakt und arbeitete damit durchaus erfolgreich einige Jahre. Das Gerät mit Augen- und Ohren-Maske steht abseits im Sprechzimmer - weil Biofeedback nicht nur schlecht geredet wurde, sondern auch kein Igel-Tool abgab. QUINTESSENZ : es dauert gut und grne 30 Jahre bis sich eine Idée durchsetzt als solche und dann nochmal 10 bis es anwenderreif geworden ist - immer unter der Voraussetzung, dass es grundsätzlich "dafür" taugt,
meint
Dr. Richard Barabasch
(bei Forssmann (Herzkatheter) ging's ein bisschen schneller . . . - warum wohl ? )
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