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Ärzteschaft

Neues Online-Hilfsportal für Opfer von sexuellem Missbrauch

Donnerstag, 20. Juni 2013

Berlin – Ein neues „Hilfeportal Sexueller Missbrauch“ soll Opfern von sexuellem Miss­brauch, ihren Angehörigen und Therapeuten helfen. Es bietet neben Informationen für die verschiedenen Zielgruppen auch eine Datenbank, in der die Nutzer nach Ansprech­partnern und Hilfsangeboten vor Ort suchen können. Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat es Mitte der Woche freigeschaltet, an dem Aufbau des Portals haben sich die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung beteiligt.

„Es ist wichtig, dass Betroffene schnell eine gute Orientierung, passgenaue Hilfen sowie Beratung und Unterstützung finden. Das Hilfeportal ersetzt aber nicht die professionelle Beratung und Hilfestellung vor Ort“, sagte Röhrig zum Start des Portals. Er rief Ärzte und Psychotherapeuten dazu auf, sich mit ihren Hilfsangeboten für Betroffene in das Portal einzutragen.

Die Einrichtung eines Hilfeportals war eine zentrale Empfehlung des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“. Es richtet sich an erwachsene Betroffene und Jugendliche sowie an Angehörige, das soziale Umfeld und Fachkräfte. Es wendet sich nicht explizit an Kinder, verweist aber auf entsprechende Angebote für Mädchen und Jungen. © hil/aerzteblatt.de

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