NewsHochschulenEmeritierte Medizin­professoren als Patienten-Ombuds­personen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Emeritierte Medizin­professoren als Patienten-Ombuds­personen

Donnerstag, 20. Juni 2013

Ulm – Eine emeritierte Medizinprofessorin und einen emeritierten Medizinprofessor hat die Universitätsklinik Ulm als Patienten-Ombudspersonen gewonnen. Als Ansprech­partner für die Patienten kümmern sich Heidemarie Suger-Wiedeck und Hans-Peter Richter um Konflikte, die zwischen Patienten und dem Krankenhaus entstehen können. „Wir setzen damit in Ulm die deutschlandweit höchst seltene Tradition fort, dass Mediziner als Ombudspersonen im Einsatz sind“, hieß es aus der Universitätsklinik.

„Es war mir immer ein Anliegen, mit den Patienten zu reden, mir Zeit zu nehmen, die Dinge zu erklären und ehrlich zu sein“, sagt Suger-Wiedeck. Die im vergangenen Jahr emeritierte Intensivmedizinerin hat bis 2012 die anästhesiologische Intensivstation des Universitätsklinikums geleitet und in über 30 Berufsjahren viele Gespräche in schwierigen Situationen geführt.

„Als Ärzte können wir medizinische Fragen einordnen und Patienten bei Irritationen helfen. Manchmal schaukeln sich Situationen hoch, ich möchte als unabhängige Instanz Wege aus Konflikten öffnen“, sagt Richter, bis zu seiner Emeritierung 2008 Ärztlicher Direktor der Ulmer Universitätsklinik für Neurochirurgie.

Die beiden übernehmen ihr Amt von Hermann Heimpel, der als erster Patienten­ombudsmann des Klinikums viele Patienten in Konfliktfällen beraten hat. „Professor Heimpel hat hier Pionierarbeit geleistet, für die wir ihm herzlich danken“, sagte Reinhard Marre, der Leitende Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Ulm. © hil/aerzteblatt.de

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER