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Politik

Baden-Württemberg: Langzeitkonten an Unikliniken

Freitag, 21. Juni 2013

Heidelberg – Die vier Universitätskliniken des Landes haben neue Arbeitszeitmodelle eingerichtet: Die Mitarbeiter können künftig auf Langzeitkonten Teile des Entgelts ansparen, um später zum Beispiel Kinderbetreuungszeiten oder einen vorzeitigen Ruhestand zu finanzieren.

Das teilten die Universitätskliniken Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm am Freitag nach Abschluss von Verhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi mit. Die Arbeitgeber unterstützen die Freistellung vor dem Renteneintritt mit einem Demografiefonds in Höhe von 3,75 Millionen Euro. Betroffen sind rund 39.000 Mitarbeiter.

Dieser Schritt soll die Arbeit in den Häusern deutlich attraktiver machen. Damit verfügten die Unikliniken über ein „innovatives und in der Krankenhauslandschaft richtungs­weisendes Instrument“, sagte Gabriele Sonntag, Verhandlungskoordinatorin der vier baden-württembergischen Unikliniken und Kaufmännische Direktorin des Klinikums Tübingen. Die vier Krankenhäuser verfügen insgesamt über fast 6.300 Betten. Sie versorgen pro Jahr stationär rund 240.000 Menschen. © dpa/aerzteblatt.de

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