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Ärzteschaft

Honorarverhandlungen in Brandenburg erneut vertagt

Freitag, 21. Juni 2013

Potsdam – Wie viel Geld für die ärztliche Versorgung in Brandenburg in diesem Jahr von den gesetzlichen Krankenkassen bereitgestellt wird, bleibt weiterhin unklar. Nach erfolg­losen Verhandlungen vertagte das Landesschiedsamt die Entscheidung auf den 16. August.

„Wir haben mit den Kassen keine Einigung gefunden“, bedauerte Hans-Joachim Helming, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB). Auch der unpar­teiische Vorsitzende des Landesschiedsamtes habe sich nicht in der Lage gesehen, eine Gesamtvergütung für 2013 festzusetzen. Zu weit hätten offensichtlich die Positionen der Krankenkassen und der KV Brandenburg auseinander gelegen.

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Der Landesschiedsamtssitzung waren monatelange, zähe Verhandlungen voraus­ge­gangen, die im Februar dieses Jahres von der KVBB als gescheitert erklärt worden waren. „Brandenburg hat nachweislich – und das ist unstrittig – die älteste Bevölkerung mit einer bundesweit rund 10 Prozent höheren Krankheitslast ärztlich zu versorgen“, verwies Helming erneut.

Dies werde jedoch von den Kassen weitestgehend ignoriert. Stattdessen hätten die Leistungsträger eine Vergütung vorgeschlagen, die noch unter dem Bundesdurchschnitt liege. © hil/aerzteblatt.de

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