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Studierende fordern freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen

Freitag, 21. Juni 2013

Berlin – Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) fordert freien und weltweiten Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen und unterstützt die Bewegung Open Access. Diese zielt darauf ab, Wissen allen Interessierten zugänglich zu machen und Publikationen wieder ihrem ursprünglichen Ziel, Wissen zu verbreiten und Forscher zu vernetzen, anzunähern.

„Insbesondere die medizinische Forschung schreitet rasant voran und benötigt niedrige Hürden im Zugriff auf wissenschaftliche Ergebnisse“, sagte Christopher Schürmann, Bundeskoordinator für Public Health und Entwicklungszusammenarbeit der bvmd. Die medizinische Lehre und der klinische Alltag seien auf aktuelle, möglicherweise therapieentscheidende  Informationen angewiesen.

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Nach Open-Access-Richtlinien publizierte Dokumente sind für Wissenschaftler, Studierende sowie jeden Interessierten sofort zugänglich und leicht zu finden. Dies fördere, so die bvmd, die Wahrnehmung aktueller wissenschaftlicher Publikationen schon während des Studiums und hebe die strukturelle Benachteiligung finanzschwacher Länder, Institute und Individuen auf.

Vor diesem Hintergrund fordern die Medizinstudierenden,  dass Universitäten ihre Wissenschaftler aktiv dazu anhalten, Forschungsergebnisse in Open-Access-Journalen zu veröffentlichen oder von den bestehenden Möglichkeiten der Zweitveröffentlichung Gebrauch zu machen.

© hil/aerzteblatt.de

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