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Neues Register zu Myokarditis bei Sportlern

Dienstag, 25. Juni 2013

Tübingen – Auf das nationale Register zur Erfassung von Myokarditis-Fällen bei Sport­lern hat die Abteilung Sportmedizin am Universitätsklinikum Tübingen hingewiesen. Die Arbeitsgruppe Sportkardiologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) unterstützt das Vorhaben, der Deutschen Fußballbund finanziert es. Derzeit beteiligen sich deutschlandweit 16 sportmedizinische und kardiologische Zentren, weitere Abteilungen sollen folgen.

„Eine Myokarditis zählt bei Sportlern zu den häufigsten Ursachen des plötzlichen Herztodes“, hieß es aus Tübingen. Übersähen Ärzte eine Herzmuskelbeteiligung während eines Infektes und trainierten die Sportler weiter, sei dies sehr risikoreich.

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Das neue Register soll helfen, den Verlauf und die Therapiewege der Myokarditis besser zu verstehen. Dazu erfasst es die medizinische Versorgung und die dabei erhobenen Befunde von Sportlern, welche mit einer vermuteten oder gesicherten Myokarditis in einem sportmedizinischen oder kardiologischen Zentrum untersucht und behandelt werden.

Die Tübinger hoffen, insbesondere die diagnostische Abklärung bei Sportlern mit einem Infekt und einer möglichen Beteiligung des Herzmuskels zu optimieren. Außerdem sollen die Registerdaten genauere Kriterien liefern, wann und wie die Sportler wieder mit dem Training starten sollten. © hil/aerzteblatt.de

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