NewsHochschulenNeues Register zu Myokarditis bei Sportlern
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Neues Register zu Myokarditis bei Sportlern

Dienstag, 25. Juni 2013

Tübingen – Auf das nationale Register zur Erfassung von Myokarditis-Fällen bei Sport­lern hat die Abteilung Sportmedizin am Universitätsklinikum Tübingen hingewiesen. Die Arbeitsgruppe Sportkardiologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) unterstützt das Vorhaben, der Deutschen Fußballbund finanziert es. Derzeit beteiligen sich deutschlandweit 16 sportmedizinische und kardiologische Zentren, weitere Abteilungen sollen folgen.

„Eine Myokarditis zählt bei Sportlern zu den häufigsten Ursachen des plötzlichen Herztodes“, hieß es aus Tübingen. Übersähen Ärzte eine Herzmuskelbeteiligung während eines Infektes und trainierten die Sportler weiter, sei dies sehr risikoreich.

Anzeige

Das neue Register soll helfen, den Verlauf und die Therapiewege der Myokarditis besser zu verstehen. Dazu erfasst es die medizinische Versorgung und die dabei erhobenen Befunde von Sportlern, welche mit einer vermuteten oder gesicherten Myokarditis in einem sportmedizinischen oder kardiologischen Zentrum untersucht und behandelt werden.

Die Tübinger hoffen, insbesondere die diagnostische Abklärung bei Sportlern mit einem Infekt und einer möglichen Beteiligung des Herzmuskels zu optimieren. Außerdem sollen die Registerdaten genauere Kriterien liefern, wann und wie die Sportler wieder mit dem Training starten sollten. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

7. Juli 2020
Ulm – Wegen der Coronakrise sind Patienten mit Herz-Notfällen zögerlich und oft verspätet ins Krankenhaus gegangen. Das bestätigt eine heute veröffentlichte Untersuchung des Universitätsklinikums Ulm.
Analyse bestätigt Rückgang von Herz-Notfall-Patienten
1. Juli 2020
Berlin – Zum Nutzen der CT-Angiografie (CTA) und des Stress-MRT in der Diagnostik von Koronaren Herzkrankheiten (KHK) gibt es „aussagekräftige Evidenz“. Das ist das Ergebnis einer systematischen
IQWiG hält Nutzenbewertung für nichtinvasive KHK-Diagnostik für sinnvoll
1. Juli 2020
Boston – Erwachsene, die häufig Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse verzehrten und die Aufnahme von rotem und verarbeitetem Fleisch und zuckerhaltigen Getränken einschränkten,
Studie: Bestimmte Ernährungsmuster können Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermeiden
3. Juni 2020
London − Das PR-Intervall, das im Elektrokardiogramm (EKG) die Dauer der Signalleitung von den Vorhöfen über den atrioventrikulären (AV)-Knoten in His-Bündel und Purkinje-Fasern anzeigt, ist
Kardiologie: Mehr als 200 Genvarianten beeinflussen das PR-Intervall im EKG
17. April 2020
New York und Kansas City − Eine frühzeitige Revaskularisierung mit Stent oder Bypass ist bei Patienten mit stabiler Angina pectoris mit erhöhten prozeduralen Risiken verbunden. Sie verbessert
Stabile Angina: Revaskularisierung schützt (anfangs) nicht vor Herzinfarkt, verbessert aber Lebensqualität
3. April 2020
Boston − Der häufige Verzehr von Tofu und Lebensmitteln, die höhere Mengen an Isoflavonen enthalten, war in 3 großen prospektiven Beobachtungsstudien mit einem leicht verminderten Risiko auf
Ernährung: Isoflavone und Tofu senken Herz-Kreislauf-Risiko
31. März 2020
New York − US-Forscher haben eine Methode entwickelt, um mit einem konventionellen Ultraschallgerät den Ausgangspunkt von Herzrhythmusstörungen zu ermitteln. In einer randomisierten Studie in
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER