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Politik

Freie Heilberufe: In NRW inzwischen mehr Frauen als Männer

Mittwoch, 26. Juni 2013

Bonn – In Nordrhein-Westfalen (NRW) ist mehr als jeder zweite Selbstständige in einem freien Heilberuf mittlerweile eine Frau. Das berichtet das Institut für Mittelstands­forschung Bonn (IfM) in der Studie „Entwicklung der Freien Berufe in Nordrhein-Westfalen und seinen Regionen im Zeitraum 2002 bis 2011“.

Erfasst hat das IfM Ärzte, Zahnmediziner, Tierärzte, Heilpraktiker, Masseure und Krankengymnasten, medizinische Bademeister, Kranken- und Altenpfleger, Heil­pädagogen und weitere therapeutische Berufe, zum Beispiel Ergotherapeuten. Danach sind 51,4 Prozent der frei Tätigen Frauen. Zum Vergleich: Im Jahre 2002 dominierte mit 59,3 Prozent noch der männliche Anteil.

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Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten ist von 2002 bis 2011 von 15,1 Prozent auf 21,9 Prozent gestiegen. Laut dem IfM war 2011 mehr als jeder neunte Freiberufler in NRW ein Arzt, nämlich 31.000 von insgesamt 287.000 Selbstständigen in Freien Berufen. Neun Jahre zuvor übten noch 28.000 von 199.000 Selbstständige in Freien Berufen diese Profession aus, also rund jeder Siebte. © hil/aerzteblatt.de

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sweak
am Mittwoch, 26. Juni 2013, 20:38

Es ist erschreckend...

... dass unsere Berufsgruppe noch immer mit Krankengymnasten betitelt wird. Es ist ja nicht so, dass 1994 (!!!) das Masseur- und Physiotherapeutengesetz novelliert wurde! Das sind ja nicht knapp 20 Jahre!

Ich bin Physiotherapeut und kein Krankengymnast. Bei der Berufsbezeichnung denkt doch jeder sofort an "rumgehüpfe" auf dem Pezziball, anstatt professionelle Techniken der manuellen Therapie oder Behandlung neurologischer Erkrankungen mit erwiesenen Maßnahmen.
LNS

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