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Politik

Was sich die AOK nach der Wahl von der Gesundheitspolitik erhofft

Donnerstag, 27. Juni 2013

Berlin – „Vorschläge für gute Gesundheitspolitik des nächsten Bundestages“ hat der AOK-Bundesverband vorgestellt. Kernziel der Krankenkasse ist danach „Mehr Gesundheit für den Euro“. Die Beitragszahler würden so viel Geld wie noch nie für die stationäre und ambulante Behandlung ausgeben müssen, stellt die AOK in ihrem Positionspapier fest. Gleichzeitig steige die Unzufriedenheit bei Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten und Patienten.

Deswegen müsse die Politik die Versorgung innerhalb der gesetzlichen Kranken­ver­sicherung (GKV) neu ausrichten. Die „starre Orientierung der Gesundheitspolitik an bestehenden Krankenhausstrukturen und Arztsitzen“ sei überholt, so die Kasse. An ihre Stelle müsse ein Qualitätswettbewerb um die beste Versorgung für die Patienten mit mehr Handlungsspielräumen für Leistungserbringer und Krankenkassen treten.

Zum Beispiel müsse es für die Kliniken stärkere Anreize geben, in gute Qualität zu investieren. „Nach den guten Erfahrungen mit der neuen Nutzenbewertung von Arzneimitteln muss dieses Prinzip der Qualitätssicherung auch für die medizinische Behandlung eingeführt werden“, so die AOK.

Zur Qualitätsorientierung gehöre auch eine an der Ergebnisqualität orientierte Bezahlung. Die augenblickliche Regelung, nach der Krankenkassen auch schlechte Behandlungsqualität bezahlen müssten, sollte einer „strikten Orientierung am Patientennutzen“ Platz machen.

Außerdem spricht sich die Kasse für eine stärkere Gewichtung der sprechenden und koordinierenden hausärztlichen Tätigkeit aus.    hil

© hil/aerzteblatt.de

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