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Ausland

E-Zigaretten werden für Minderjährige in Frankreich verboten

Freitag, 28. Juni 2013

Paris – In Frankreich sollen elektronische Zigaretten für Minderjährige künftig verboten werden: Die Abgeordneten stimmten am Donnerstag in Paris für eine entsprechende Vorlage der Sozialisten im Rahmen eines Verbrauchergesetzes. Ge­sund­heits­mi­nis­terin Marisol Touraine hatte im vergangenen Monat angekündigt, dass sie den Konsum von elektronischen Zigaretten reglementieren wolle.

Die Ministerin verwies darauf, dass „achtsam” mit dem Produkt umgegangen werden müsse, das junge Leute zum Rauchen bringe. Sie hatte zudem deutlich gemacht, dass sie an einem Verbot auf öffentlichen Plätzen und Werbung für die elektronischen Zigaretten arbeite.

Angesichts der weitgehenden Verbote von Zigaretten in öffentlichen Einrichtungen oder Restaurants weichen in Frankreich viele Raucher auf elektronische Zigaretten aus. Diese sind auch gesundheitlich umstritten, denn es liegen noch nicht viele Studien zu den vergleichsweise neuen Produkten vor.

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Wie in Frankreich gewinnen elektronische Zigaretten, die eine nikotinhaltige Flüssigkeit verdampfen, auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Einer im April vom Verband des eZigarettenhandels in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Markt­forschungsinstituts Toluna zufolge testeten 43 Prozent der rund 20 Millionen Raucher in Deutschland mindestens ein Mal eine solche rauchfreie Zigarette.

In Frankreich verdoppelte sich jüngsten Studien zufolge die Zahl der regelmäßigen Raucher von elektronischen Zigaretten seit dem Jahr 2012 auf derzeit rund eine Million. © afp/aerzteblatt.de

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