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Politik

Private Kran­ken­ver­siche­rung: Hohe Beitragssteigerungen

Freitag, 28. Juni 2013

Berlin – Millionen Privatversicherte müssen nach einem Zeitungsbericht künftig mit starken Beitragserhöhungen rechnen. Grund seien die andauernd niedrigen Zinsen an den Kapitalmärkten, berichtete das Handelsblatt vom Freitag unter Berufung auf Versicherer. Deshalb werde bei einigen Unternehmen ein bestimmter Zinssatz abgesenkt, mit dem die Krankenversicherer Alterungsrückstellungen ihrer Kunden kalkulieren. Im Gegenzug müssten Prämien erhöht werden. Betroffen seien die Unternehmen Axa, Central, Continentale, BBKK und UKV.

Der Sprecher des Verbands der Privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV), Stefan Reker, sagte, höhere Prämien aus diesem Grund seien möglich. „Es steht noch nicht fest, ob und wie stark Beitragserhöhungen kommen”, betonte er aber. Zudem seien nicht unbedingt alle Tarife und somit Versicherte eines betroffenen Unternehmens betroffen.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte, einige der großen Anbieter müssten zehn Prozent Beitragsanstieg pro Jahr kalkulieren. „Die PKV in der jetzigen Form ist von der Systeminsolvenz bedroht.” Reker entgegnete: „Diese skrupellose Panikmache (...) ist auch mit Wahlkampf-Hysterie nicht zu entschuldigen.” © dpa/aerzteblatt.de

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doc.nemo
am Montag, 1. Juli 2013, 11:51

Täglich hundert Ohrfeigen


Schon wieder? Bereits vor einem Jahr wurden massive Beitragssteigerungen bei der PKV angekündigt – und wenig später umgesetzt. Jetzt erneut. Mit den alljährlichen ungebremsten Beitragserhöhungen können wir armen Schweine in der PKV genauso zuverlässig rechnen wie mit den jährlichen Preiserhöhungen bei der Bahn, nur dass die nicht so gewaltig ausfallen. Schön, wenn das Leben in so geordneten und vorhersehbaren Bahnen verläuft, oder?. Da freut man sich Tag für Tag aufs Neue, vor 25 Jahren auf die großmäuligen Versprechungen der Versicherungsvertreter hereingefallen zu sein: „Als Arzt werden Sie immer niedrigere Tarife haben als die gesetzlich Versicherten.“ Oh Herr, gib mir täglich hundert Ohrfeigen!
LNS

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