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Uniklinik Erlangen: Gute Erfahrungen mit spanischen Pflegekräften

Montag, 1. Juli 2013

Erlangen – Nach guten Erfahrungen mit Pflegekräften aus Spanien will die Uniklinik Erlangen erneut ausländische Fachkräfte anwerben. „Wir sind sehr zufrieden. Die Integration hat gut geklappt, die Pflegefachkräfte sind fachlich kompetent und sehr engagiert“, sagte Pflegedirektor Reiner Schrüfer. Die Franken hatten einem Jahr gleich 27 Pflegefachkräfte aus Spanien angeworben, um dem drohenden Personalmangel vorzubeugen.

22 von ihnen sind noch immer am Erlanger Uniklinikum beschäftigt, die übrigen haben den Arbeitsplatz inzwischen gewechselt. Die Integration der ausländischen Kollegen sei ein voller Erfolg, betonte Schrüfer – ob im Klinikalltag oder privat. „Anfangs hatten wir in einem Tandemsystem Kollegen mit spanischen Sprachkenntnissen den neuen Mitarbeitern zugeteilt.“ Durch die gemeinsamen Unternehmungen hätten sich die Neulinge schnell eingelebt.

Im Juli steht für die letzten von ihnen noch ein abschließender Sprachtest an. Danach erhalten auch sie die langersehnte Bestätigung ihrer ausländischen Berufsabschlüsse – und können als Pflegefachkräfte am Klinikum eingestellt werden. Bisher sind sie nur als Hilfskräfte beschäftigt.

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Probleme mit der Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse haben viele Menschen, die in Deutschland arbeiten wollen. Dennoch waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit im April 483.000 Menschen aus Griechenland, Portugal, Italien und Spanien in der Bundesrepublik beschäftigt – ein Plus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das Erlanger Uniklinikum war eines der ersten, das gleich eine ganze Gruppe ausländischer Pflegespezialisten einstellte. „Wir haben Neuland betreten“, sagte Schrüfer. „Natürlich hatten wir mit der Problematik der Pioniere zu kämpfen.“ Es habe das eine oder andere Problem mit den Behörden gegeben, viele Beamte seien nicht geschult gewesen. „Wir haben gemerkt, dass Deutschland nicht das offenste Land für ausländisches Fachpersonal ist.“ Dennoch wollen die Franken im nächsten Jahr noch einmal im Ausland auf Bewerbersuche gehen. © dpa/aerzteblatt.de

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