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Ärzteschaft

Hausarzt-EBM: Kritiker bleiben bei ihren Positionen

Dienstag, 2. Juli 2013

Berlin – Der Deutsche Hausärzteverband hat zurückhaltend auf die beschlossenen Reformen am Hausarzt-Kapitel des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) reagiert. Der Bundesvorsitzende Ulrich Weigeldt begrüßte zwar das Ziel, die hausärztliche Grundversorgung zu stärken. Er kritisierte aber, dass bis auf die zusätzlichen Finanz­mittel für geriatrische, palliativmedizinische und sozialpädiatrische Leistungen kein zusätzliches Geld bereit gestellt werde, sondern nur Honorar umverteilt.

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kritisierte vor allem die neuen Honorarhöhen: Neun Euro für das qualifizierte zehnminütige hausärztliche Gespräch und ein daraus resultierender Stundensatz von 54 Euro kämen „einem Offenbarungseid des KV-Systems gegenüber den Krankenkassen gleich“, rügte FÄ-Vorstandsmitglied Konrad Schneider-Graben­schröer.

Es finde nicht nur eine intransparente innerärztliche Umverteilung statt, sondern es müssten auch differenzierte hausärztliche Leistungen weiterhin zu Dumpingpreisen erbracht werden. © Rie/aerzteblatt.de

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