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Medizin

Rekordzahl bei Hanta­virus-Erkrankungen

Freitag, 5. Juli 2013

Köln – Im Jahr 2012 erreichte Deutschland mit 2.824 Fällen von Hantavirus-Erkran­kungen den bisherigen Höchststand. Detlev Krüger und Koautoren informieren im aktuellem Heft des Deutschen Ärzteblattes über die Erkrankung (Dtsch Arztebl Int 2013; 110[27-28]: 461-7).

Alle zwei bis drei Jahre kommt es zu größeren Ausbrüchen der Erkrankungen durch das Puumalavirus, das von der Rötelmaus übertragen wird. Dies ist Auslöser der Hantavirus-Erkrankung. Endemiegebiete befinden sich im Südwesten und Westen Deutschlands. Im Norden und Osten Deutschlands treten Infektionen des von der Brandmaus stammenden Dobrava-Belgrad-Virus auf.

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Die charakteristischen Symptome, die häufig durchlaufen werden, lassen sich in mehrere Phasen unterteilen. Ein erstes Anzeichen der Hantavirus-Erkrankung ist unklares hohes Fieber, je nach Schweregrad können Schock-, Nieren und Lungenversagen folgen.

Deshalb sollte der behandelnden Arzt bei unklarem Fieber oder Nierenversagen des Patienten, der in einem Risikogebiet lebt, an eine Infektion mit Hantaviren denken. Bei Verdacht einer Hantaviren-Erkrankung lässt sich durch spezielle Verfahren eine genaue Virusdiagnostik erstellen. © lb/aerzteblatt.de

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