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Politik

Bundesregierung wurde mit 77 Millionen gesponsert

Freitag, 5. Juli 2013

Berlin - Die Bundesregierung ist in den vergangenen beiden Jahren mit insgesamt knapp 77 Millionen Euro gesponsert worden. Der Großteil entfiel mit rund 52 Millionen auf das Bundesgesundheitsministerium und dessen nachgeordnete Einrichtungen - vornehmlich für Kampagnen zur Gesundheitsprävention.

Das geht aus dem 5. Bericht der Regierung über die Sponsoringleistungen an die Bundesverwaltung hervor, den das Innenministerium am Donnerstag veröffentlichte. An zweiter Stelle folgt der Bereich des Kultur- und Medienbeauftragten der Regierung mit 9,5 Millionen Euro. Das Auswärtige Amt erhielt gut 3,1 Millionen, das Innenministerium rund drei Millionen Euro. © dpa/aerzteblatt.de

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Kommentare

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Avatar #104707
chiemwast
am Montag, 8. Juli 2013, 16:41

Kampagnen-Sponsoring

Um den Ruch der Interessenkonflikte zu entgehen, müssten bei der Veröffentlichung der sponsored Kampagnen der Bundesregierung die Sponsoren ab einer festzulegenden Höhe mit genannt werden! Ich denke hierbei besonders auch an die fehlgeschlagenen (Schweine-)Grippeviren-Impfungen!
Avatar #94527
Rie-Rie
am Sonntag, 7. Juli 2013, 17:19

Gleiches Spielfeld - andere Regeln

Sie spielen auf dem gleichen Spielfeld, der Patientenversorgung, und doch gelten ganz andere Regeln. Das Ministerium und seine nachgeschalteten Organisationen dürfen Gelder von Interessengruppen annehmen. Gelder, die mit großer Sicherheit nicht aus Barmherzigkeit gespendet werden. Ärzte sollen strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie ihre Unabhängigkeit durch Annahme von Geschenken gefährden. Beide Institutionen sind beauftragt die gesundheitliche Versorgung der Bürger zu sichern. Ist das fair? Würden wir solchermaßen unterschiedliche Regeln im gleichen Spiel akzeptieren?
Nichts anderes ist auch der Regress, dessen Einführung beispiellos in der Berufswelt ist. Ärzte sollen für zu hohe Kosten aus eigener Tasche aufkommen. Das kann man so fordern, weil es um Gelder der Versicherten geht, aber dann muss man konsequenterweise von Politikern, die unsere Steuergelder ausgeben, das gleiche Verfahren fordern. Nein!, wird der Aufschrei lauten, dann wird ja keiner mehr Politiker werden. Ja, stimmt, vielleicht ist das aber auch ein wesentlicher Grund, warum so wenige Mediziner den Hausarztberuf wählen, speziell auf dem Land, wo der Facharzt weit weg ist. Wer verschreibt dann die teuren Medikamente? Im Zweifel der Hausarzt.
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